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#1

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in Gesuche 20.02.2018 20:49
von Aramis Caolan Lloyd Chattan • 245 Beiträge



Name | Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf | Avatar
• Aramis Caolan Llody Chattan | Ungewiss | Männlich | Kirin | Tagelöhner? | Aidan Gillen ♥ •

So bin ich
• Charaktereigenschaften •
• altklug • arrogant • aufgeschlossen • aufmerksam • aufmüpfig • aufopferungsvoll • besitzergreifend • chaotisch • clever •
• eifersüchtig • eigen • einsam • empathisch • exzentrisch • frech • freiheitsliebend • gerechtigkeitsliebend • gutherzig •
• hilfsbereit • impulsiv • leger • nachdenklich • neugierig • pragmatisch • protektiv • provokant • sarkastisch • schadenfroh •
• stolz • stur • ungeduldig • verbittert • verschmitzt • verspielt • vielschichtig • wagemutig • willensstark •



Wichtig zu Wissen
• In Arbeit ^^° | Er lebt in einem Wohnwagen und hat einen Muntjak xD •

Story
• Wenn du genug zeit hast xD •

Aramis ist der vierte Bruder unter den Kirin. Er gilt als Unglücksbringer und zugegeben.... Glück bringt er wirklich nicht. Immer wenn er etwas anfasst scheint es irgendwie kaputt zu gehen. Aber ist dem wirklich so? Oder hat es sich nur so entwickelt, weil man es ihm ständig und immer wieder eingeredet hatte? Denn.. du kannst dich wehren wie du willst, wenn man dir immer wieder sagt dass du schlecht bist... dann glaubst du wohl irgendwann selbst daran.

Eigentlich war Aramis von Geburt an von einem freundlichen Gemüt. Er ließ sich nicht leicht von etwas herunter ziehen und selbst wenn Leute ihn eigentlich mieden aufgrund seiner oft recht düsteren Art, machte es ihm nichts. Er war schon immer lieber für sich oder allein mit Tieren und Pflanzen. Dennoch half er gern jedem, der seine Hilfe benötigte. Aber die meisten wollten nur sehen, dass er Fehler machte. Warum man aber ausgerechnet ihn dazu auserkoren hatte das schwarze Schaf zu sein? Seine Düsternis, sein zurückgezogenes Wesen.. sein bissiger, oft recht verletzender Humor. Vielleicht waren dies die Auslöser dafür. Er zielte mit seinen Witzen und Streichen oft darauf ab Leute aufzuziehen oder zu ärgern und viele nahmen dies wohl übel. Allerdings schlug er wirklich einige Male über die Strenge und war sich seiner Fehler im Nachhinein auch nicht bewusst. Schließlich hatte er nur einen Scherz gemacht. Aber das machte ihn nicht zu einer schlechten Person, oder?
Immerhin setzte er sein Leben ein um das anderer zu schützen. Sowohl als Elf, wie auch als Kirin. So viele Leben rettete er, so viele Verletzungen ertrug der kleine, schwächliche Elf ohne zu murren. Dennoch kreidete man ihm das schlechte immer dreimal mehr an, als das Gute was er wirklich bewirkte. Wen sollte es also wundern, dass er sich irgendwann nur immer weiter zurück zog und seine Streiche fieser und gemeiner wurden... Dass er eines Tages zu wirklich das schwarze Schaf wurde.

Erinnert ihr euch an den zweitjüngsten Kirin? Genau. Der, welcher getötet wurde. Dass dies Aramis Schuld war kann keiner bestreiten. Kein einziger. Nicht einmal Aramis, selbst wenn er es gewollt hätte. Denn es war sein Fehler, sein dummer, kindischer Fehler. Das Dorf, welches seinem Bruder zum Verhängnis werden sollte, hatte nur wenige Tage zuvor bei einem Brand ihr Oberhaupt verloren, sowie seine gesamte Familie, BIS auf die zwei jüngsten Kidner. Die beiden hatten überlebt, weil sie mit Aramis im Wald 'gespielt' hatten. Sie waren zusammen im Wald auf der Suche nach Abenteuern gewesen und Aramis hatte sie zufällig entdeckt, als der kleinere Bruder gerade fast kopfüber von einem Baum gestürzt war. Rechtzeitig hatte er ihn aufhalten können, ehe er sich den Kopf an einem darunter liegenden Stein aufschlug. Daraufhin waren die Kinder entzückt von seinem Erscheinen ... für Aramis selbst eine eher ungewohnte Situation, aber er fand Spaß daran, dass die Kinder sich nicht fürchteten sondern mit ihm spielen wollten. Er legte sich flach auf dem Boden, ließ sie auf ihm herum klettern, ließ Pflanzen Wachsen und mit ihnen spielen und beobachtete, wie ihre Augen vor Entzücken glänzten. Sie durften sogar auf dem gutmütigen Kirin herum reiten, bis zu dem Zeitpunkt zumindest, als er das Feuer roch. Der rauchige Gestank der in der Luft lag und ihn sofort in Habtachtstellung fallen ließ. Sofort sammelte er die beiden Kinder auf, die enttäuscht waren dass er nicht mehr mit ihnen spielen wollte.. doch er brachte sie zurück ins Dorf, wo er sie sanft vor einigen Dörflern absetzte. Die begannen augenblicklich zu schreien und vor ihm zurückzuweichen. Niemand außer den beiden Kindern schien das Entzücken über sein Erscheinen zu teilen. Aber Aramis ignorierte es. Er scheuchte die Leute zurück vom brennenden Haus.. vielleicht etwas zu forsch also sollte es mitunter kein Wunder sein, weshalb sie auch Angst vor ihm hatten. Doch er versuchte so schnell wie möglich etwas gegen das Feuer zu unternehmen. Schwer war es, so hatte er keine Möglichkeit das Feuer ohne weiteres zu löschen. Doch als er Schreie von innen hörte, konnte er sich nicht halten. Er wechselte in seine 2. Gestalt, flog regelrecht durch die Flammen, ungeachtet dessen, dass sie ihn stellenweise versengten, und versuchte die darin gefangenen Menschen zu befreien, indem er seine Kiringestalt wieder annahm. Er zerstörte dabei das Haus... doch es war wahrscheinlich ohnehin nicht mehr wichtig, denn die Familie darin war nicht mehr zu retten. Nur tot konnte das Naturwesen die Körper bergen und legte sie mit größtem bedauern vor dem Haus ab. Die Kinder, welche vorher noch mit ihm gespielt hatten, rannten schreiend und schluchzend auf das Haus zu und auf die Körper die er geborgen hatte. Als Aramis aber mit einem Wisch seines Schweifs die Kinder zurück stieß - sie mussten die verbrannten Leichen ihrer Eltern nicht sehen - brach es aus einem der Bauern heraus. Schreiend ging er auf ihn los, bewarf ihn mit allem was er fand, schlug mit seiner Forke nach ihm. Ihm schlossen sich andere Bauern an, ihre Geister vernebelt durch Zorn und Angst... Sahen sie nicht, dass er versucht hatte ihnen zu helfen? Nein.. sie sahen nur Zerstörung, Chaos und Tod. Und natürlich wurde es ihm angekreidet... Lag es an seiner Gestalt? War sie so viel angsteinflößender als jene seiner Brüder? Oder kannten diese Bauern wirklich keine Kirin?
Aramis wusste es nicht.. doch er verlor trotz allem die Nerven. Er trat nicht einfach nur den Rückzug an, nein... Als er schmerzhaft getroffen wurde gab er einen furchterregenden Schrei von sich, packte mehrere von den Bauern und verschleppte sie tief in den Wald. So tief, dass sie eine ganze Nacht brauchten um wieder hinaus zu finden. Und er sorgte dafür, dass sie diese Nacht nicht in hunderten Jahren vergessen würden, nein.
Vom Grauen durchdrungen kehrten die gestandenen, vorher noch so mutigen Männer am nächsten Morgen zurück. Ihre Beine waren zittrig und schwach, als sie im Dorf ankamen, brachen sie zusammen und begannen zu weinen wie kleine Kinder, wenn sie aus einem Albtraum erwachten. Aramis erschien zwischen den Bäumen hinter ihnen und bleckte seine messerscharfen Zähne, was mehr wirkte wie ein bösartiges Grinsen. Er war wirklich zufrieden mit sich selbst, als er sich abwendete und wieder verschwand. Das hatte er gut hinbekommen, oder nicht?
Aber so zufrieden er auch war, so schrecklich fanden das ganze seine Geschwister.. zumindest sein nächst älterer Bruder. Der versuchte die Wogen wieder zu glätten indem er zurück ging in das Dorf. Er ließ Pflanzen über das verbrannte Gebäude wachsen, wunderschöne Blumen.. wie zum Zeichen dafür, dass es ihm leid tat was Aramis in seiner Wut getan hatte. Doch die Bauern waren noch zu aufgebracht um dies als Geste des guten Willens zu erkennen. Sie sahen in ihm nur ein weiteres schreckliches Monster.
Es war also kein Wunder, als sie ihn erneut jagten, doch diesmal in größerer Zahl, vorsichtiger und ihn niederstreckten. Sie machten ihn bewegungsunfähig, während er laute Schreie verlauten ließ. Hilfeschreie nach seinen Geschwistern. Verzweifelt darum kämpfend wieder auf die Beine zu kommen. Doch die anderen Kirin waren nicht schnell genug. Als sie im Dorf angelangten war es bereits zu spät. Das Blutbad war angerichtet und der wohl sanfmütigste unter ihnen war hingerichtet für ein Verbrechen, welches er nicht begangen hatte. Nein.. es war Aramis Schuld gewesen.


Danach trennte sich Aramis von seinen Geschwistern. Die Schuld zerfraß ihn und vielleicht war es der Punkt an welchem er einsah, dass er wirklich so schlecht war, wie die Welt es ihm zu zeigen vermutete. Er verlor vollkommen den Willen und Elan zu helfen, während sein Weg ihn durch Asien und schlussendlich nach Europa führte. Doch lange Zeit hielt es ihn auch dort nicht und er begann die ganze Welt zu durchstreifen. Einige Jahrhunderte wanderte er umher, bis es zunehmend schwerer für ihn wurde in seiner wahren Gestalt einen Ort zu finden an dem er sich wohl fühlte. So trieb er sich immer öfter als grauschwarzes Pferd herum, beobachtete die Menschen und ihr tun. Er fand sogar Gefallen darin sich einzumischen. Er machte nicht viel.. nur so viel, dass er kaum bemerkt wurde. Wer würde auch das so unbeteiligt erscheinende Pferd verdächtigen, dass es den Strick des andere gelöst und ihm einen kräftigen Biss in den Hintern verpasst hatte, sodass dieses dann die Straße hinab rannte, dabei einen Wagen eines Händlers umstieß, wobei sich dessen Waren auf der Straße verteilten, wo sich augenblicklich Straßenkinder daran machten alles aufzusammeln und zu verschwinden? Ein armes, nervöes Pferd wie er es darstellte, würde niemals mutwillig etwas derartiges veranstalten. Dazu wäre es doch gar nicht in der Lage.
Aber es war auch zu viel mehr nicht wirklich in der Lage und das ärgerte ihn zunehmend. Aramis wollte eintauchen in die Welt der Menschen und er spürte mehr und mehr, dass es Zeit für eine Veränderung war. Seien Wege führten ihn immer wieder in die kleinen damals existenten Städte.. wo er versuchte möglichst unauffällig zwischen den bereits dort lebenden Pferden zu stehen. So unauffällig wie möglich. Abends dann begann er seine einsame Reise durch die Städte, durchstreifte sie auf der Suche nach etwas interessantem, ehe er seine Schritte meist wieder hinaus in die Freiheit der Natur führte.
So durchstreifte er einen Abend die Straßen einer größeren Stadt und beobachtete einen Gauner. Er beobachtete, wie dieser den Leuten geschickt und ohne bemerkt zu werden das Geld aus der Tasche zog. Vielleicht auch nur aus der Langeweile heraus beobachtete Aramis ihn. Er hatte oft schon Kleinkriminelle verfolgt und beobachtet. Er hatte ihnen teilweise sogar geholfen bei ihren Taten. So gut er es eben konnte in seiner Gestalt. Man konnte fast sagen, dass er wie ein gute Geist war, der ihre Hände und Geschicke lenkte. Und sie? Sie gaben ihm dafür oft eine bessere Tarnung, indem sie ihn 'mit sich' nahmen. Wurden sie allerdings zu 'übergriffig' zeigte Aramis ihnen deutlich, dass er einen eigenen Willen hatte und sich seine Freiheit nicht nehmen ließ.
Allerdings achtete er - natürlich als guter Samariter der er ja war - immer darauf, dass niemand verletzt wurde , der es nicht auch verdient hatte, bei den Aktionen 'seiner Gauner'. Das war seine einzige Bedingung, wenn er jemandem half auf seinen Streifzügen. Und so lenkte Aramis auch hier ein ums andere Mal die Aufmerksamkeit verschiedener Wachen auf sich, indem er sich möglichst nervös, fast panisch verhielt und die Aufmerksamkeit der Wachen auf sich lenkte, zum Beispiel.
Der Gauner, den Aramis an diesem einen Abend als sein neues Studienobjekt auserkoren hatte, wurde ebenfalls auf den Hengst aufmerksam, der ihm zu folgen schien. Statt es als unheimlich abzutun, gab er Aramis etwas zu essen und zu trinken und ließ zu, dass dieser mit ihm kam. Aramis spielte dafür gern für einige Tage das Reittier des Mannes, war aber nicht einmal halb so umgänglich wie ein normaler Gaul.
Nun jedenfalls verstrichen mehrere Tage in welchen der Dieb zunehmend mutiger wurde. Aramis erkannte, dass er wirklich Talent hatte. Er brauchte eigentlich nur selten die Hilfe des Naturwesens und konnte sich aus brenzligen Situationen mit Redegewandtheit oder einer gewissen Finesse herauswinden. Tatsächlich konnte Aramis sogar beobachten, wie der Gauner einen recht großen Kerl zu Boden brachte und ihn außer Gefecht setzte, ohne sich selbst all zu viel anzustrengen und dafür brauchte er nicht einmal besonders viel Krafteinwirkung, sondern musste nur die richtigen Stellen treffen.
Einen Abend aber gelang es dem Gauner nicht so einfach sich einer dieser Situationen zu entwinden. Während Aramis zu weit weg von ihm stand und ihn bei seinem Tagewerk beobachtete, wurde er von einigen Wachen beim Stehlen entdeckt und flüchtete in die engen Gassen der Stadt. Dort konnte er sich an einer Stelle gerade rechtzeitig in den Schatten verstecken um seine Verfolger abzuhängen. Die liefen an ihm vorbei, suchten weiter in den offenen Straßen und fanden ihn natürlich nicht. Der Gauner selbst wagte sich dann schließlich wieder aus seinem Versteck und schlich den Weg zurück, welchen er zuvor gekommen war. Aber gerade als er wieder in der Nacht verschwinden und sein 'Tagesgeschäft' beenden wollte, hörte er hinter sich verzweifelte Schreie. Eine Frau wurde von einem riesigen, lebendigen Fleischklops von der anderen Seite in die Gasse gezerrt. Er packte ihren zierlichen Hals und drückte ihr die Luft ab, sodass nur noch ein Gurgeln und Ächzen an die Ohren des Gauners kam.
In Aramis schlug der Kirin an und für einen Moment hatte er das Bedürfnis in seiner riesenhaften Gestalt loszubrechen! Doch dann geschah etwas, dass ihn wirklich beeindruckte.
Anstatt dass der Kleinkriminelle das Weite suchte, eilte er auf den großen Mann zu. Er schrie ihn an, versuchte ihn mit Worten zu beeindrucken, doch der offensichtlich betrunkene Mann ließ lediglich von der Frau ab, um sich grunzend auf den kleineren zu stürzen. Mehrere Schläge folgten. Der Gauner aber wich geschickt zurück, bot ihm alles Geld an welches er am Tag zusammengeklaubt hatte, doch der Riese interessierte sich nicht dafür. Mit einem kräftigen Schlag erwischte er den kleineren Mann, der mit dem Kopf hinter sich an die Wand knallte und für einige Augenblicke benommen daran herunter rutschte.
Der Riese torkelte indess zurück zu der nach Luft japsenden Frau. Machtlos sah sich der Langfinger dem Ganzen gegenüber, während sein Blick zu verschwimmen drohte. Aber er wollte der Armen Frau wohl helfen. Gerade, als der Betrunkene an dem Kleid der zierlichen Gestalt riss, sprang er ihm von hinten auf den Rücken. Man mag es als nicht besonders Männlich empfinden, aber er biss, kratzte, würgte und zerrte. Er sprang herunter, beleidigte, wich aus und zurück. Immer mehr lenkte er die Aufmerksamkeit und Wut des Vergewaltigers auf sich um der Frau die Flucht zu ermöglichen. Erfolgreich. Doch gerade als diese es schaffte sich in Sicherheit zu bringen, schnappte der Riese vor ihm zu. Er ergriff die Möglichkeit um seinen ganzen Frust an ihm auszulassen, prügelte auf ihn ein, bis der sich kaum noch wehren konnte. Aramis eilte zur Hilfe. In seiner imposanten Gestalt als grauer Hengst attackierte er den Mann mit seinen vorderen Hufen, stieß ihn immer weiter raus aus der Beengtheit der Gasse, zurück auf die Straße. Da erst verwandelte sich der Kirin zurück in seine wahre Gestalt und - ... machte kurzen Prozess. Der Fleischklops war ein schlechter Mensch und hatte es verdient zu sterben. Da erwies Aramis keine Gnade.
Für den Gauner aber kam jede Hilfe zu spät. Aramis war nur noch in der Lage den schwer verletzten aufzuheben und mit ihm in der Nacht und bis hinaus aus der Stadt in ein nahes Wäldchen zu verschwinden. Zu einem Ort, an dem sie Ruhe hatten, an dem sie ungestörter waren. Er versuchte mithilfe seiner Pflanzenbeherrschung etwas zu bewirken gegenüber der Verletzungen des Mannes, doch es war kein Sinn in seinen Handlungen vorhanden. So legte Aramis sich nur neben den Mann, der in seinen letzten Atemzügen den Blick auf das große Naturwesen richtete, ehe er die Hand hob und sie dem Kirin auf die Schnauze legte. Obwohl er dem Tod und einer so 'scheußlichen' Kreatur wie Aramis entgegen blickte, wirkte er vollkommen ruhig. Nichts an ihm deutete darauf hin, dass er Angst hatte. Das verwunderte den Kirin sehr, doch er blieb nur weiter bei dem Mann liegen und gab leise, fast winselnde Laute von sich. Der Mann versuchte die Lippen zu bewegen, doch Aramis konnte bis heute nicht entziffern was genau er hatte sagen wollen, als sich seine Augen verdrehten und er einen letzten erlösenden Atemzug tat.
Vielleicht erscheint es etwas makaber dass Aramis sich dazu entschloss ausgerechnet danach die Gestalt des Gauners als Vorlage für seine menschliche Hülle anzunehmen. Aber er war so sehr von der Selbstlosigkeit dieses als so feige geltenden Mannes gewesen, dass er nicht anders konnte. Es schien ihm die richtige Art und Weise gewesen zu sein um seiner zu gedenken. Heute würde es wohl seltsam klingen, wenn ihn jemand fragen würde nach welchem Vorbild er sich sein menschliches Gesicht gestaltet hatte.. Ein Gauner? Ein kleiner Straßendieb?
Er hätte sich an Fürsten, Königen, Kaisern inspirieren können, aber er nahm das Gesicht eines Taschendiebs. Doch wer die Geschichte kennt , wird es vielleicht verstehen.

In der folgenden Zeit trieb sich Aramis sich viel im heutigen Frankreich herum. Doch es blieb nicht nur bei jenem... im Grunde war er überall unterwegs. Er folgte einfach seinem Gefühl. So durchstreifte er Europa und entdeckte verschiedenste Menschen und Orte. Schnell merkte er, dass die großen Städte nichts für ihn waren, trieb sich aber trotz allem immer wieder in ihnen herum - nicht jedoch ohne natürlich angemessene und ausgedehnte Ausflüge in die Nahe Natur zu unternehmen. Schlussendlich war er sogar einige Male in Afrika unterwegs und in Amerika. Irgendwann kam er 'zurück' nach Asien und besuchte altbekannte Orte. Immer wieder überraschte oder schmerzte es ihn, wenn er sah was aus den Orten wurde die er früher gekannt und geliebt hatte. Doch so war wohl die Welt.. sie befand sich stets im Wandel und er? Er passte sich an. Was für eine Wahl hatte er auch schon? Genau...

Sein Leben von diesem Zeitpunkt an war natürlich wenig aufregend. Der ganz normale, altbekannte Schmarrn den man halt so kennt. Er machte, was er in seiner Pferdegestalt früher bereits getan hatte, nur wesentlich wirksamer. Er sorgte ein ums andere Mal dafür, dass Dinge so unvorhergesehen geschahen und so große Wirkungen hatten, dass niemand ihn wirklich verdächtigte. Mit der Zeit eignete er sich an, das nicht einmal durch zufällig angestoßene oder zerbrochene Dinge geschehen zu lassen, sondern manipulierte die ihn umgebenden Personen mit bloßen Worten. Er wusste genau was er sagen musste um jemande in die Richtung zu lenken, die er haben wollte und es machte ihm Spaß zu sehen, wie das Chaos seinen Lauf nahm. Zu gern saß er Abends in einer Schänke, möglichst weit heraus aus der Menge, und sah zu wie ein paar zuvor gestreute Bemerkungen ihre Wirkung entfalteten und die in der Schänke befindlichen Personen in einer massiven Schlägerei endeten. Nicht selten bekam auch er die Auswirkungen seines Handelns zu spüren, doch er lachte es nur weg, wenn ein Schlag ihn mitten im Gesicht oder in der Magengrube traf. Aber auch das reichte ihm irgendwann nicht mehr.
Unruhe stiften, die zufällig irgendwem zugute kam? Es war langweilig. Irgendwann begann er viel mehr zu tun. Er begann Leute, wie den Fleischklops von damals, zu verfolgen. Durch psychisches Einwirken mürbe zu machen oder sie direkt zu richten. Nicht nur einmal hat er sich die Hände schmutzig gemacht, sie in Blut seiner Feinde gewaschen... aber sie hatten es verdient. Sie waren Mörder, Vergewaltiger oder sogar Kinderschänder. Sie waren die übelste Sorte der Menschen .. oder der Wesen. Denn auch mit einigen kleinen und größeren Wesen legte sich der jüngste Kirin an. Auch sie blieben nicht ungestraft, wenn sie etwas, in seinen Augen, unverzeihliches getan hatten. Seine 'Arbeit' traf sogar auf Anklang. Es gab Leute, die davon so fasziniert waren, dass sie sich ihm anschließen wollten. Bewunderer, die ihm folgten, ob Aramis es wollte oder nicht. Der war eigentlich nie ein Freund davon gewesen sich innerhalb irgendwelcher Gruppen zu bewegen.. aber als sich ihm die ersten Leute anschlossen.. bemerkte er, wie einsam er im Grunde gewesen war. Es begann ihm zu gefallen, nicht mehr allein durch die Welt zu wandern und auch, Kopf dieser kleinen 'Bande' zu sein. Doch Bande war wohl irgendwann nicht mehr das richtige Wort, da sich ihm immer mehr Leute anschlossen und der Kirin fand gefallen daran der Anführer der Gruppe zu sein. Er genoss sogar die fast vertraute Nähe zu einigen seiner Männer - Oder Frauen... er war schon damals recht tolerant, wenn man ihm seinen Wert vermitteln konnte.
Allerdings war er auch sehr erbarmungslos. Wenn ein Mitglied seiner Gruppe etwas tat, das er nicht verzeihen konnte, verlieh Aramis keine zweiten Chancen und so lebten die Mitglieder auch in einer gewissen Angst vor dem Kirin. Was überwiegte, Respekt oder Angst, kam wohl immer auf den zur Zeit vorherrschenden Gemütszustand von Aramis an.
Doch das ganze wuchs dem jüngsten Kirin irgendwann über den Kopf. Er verwickelte sich in immer größeren Plänen, brachte Fürsten zu Fall, ganz inoffiziell und nur indem er Bürgeraufstände heraufbeschwor, die durch ein harmloses altes Brot entfacht wurden, dass er zufällig irgendwo hatte rumliegen sehen. Natürlich ließ er offiziell die Finger von großen Königen und Fürsten, aber wenn ihm jemand nicht gefiel, machten seltsamerweise schnell irgendwelche Gerüchte die Runde und Unruhen entfachten sich. Eine große Schwäche des Kirin, die er wohl nie ganz loswurde.. Sein Trotz und sein Stolz.

Das ganze ging soweit, dass Aramis sich selbst schon als nahezu unantastbar ansah. Er war der große Mann hinter allem. Er war dazu berufen die Menschheit vor ihrem eigens geschaffenen Unglück zu bewahren. Aber wirklich glücklich war er mit seiner Rolle nie... Egal, wie groß sein Gottkomplex zu jener Zeit wurde. Er trug eine innere Bitterkeit und Unruhe in sich, die nichts was er tat wirklich übertünchen konnte. Keine Gesellschaft, keine Frau, kein Mann.. Nichts hatte die Macht ihm das Gefühl zu geben dort richtig zu sein, wo er war. Aber er musste nicht glücklich sein. Wenn es sein Schicksal war unglücklich zu sein und zu leiden, während er die Bewohner der Erde vor sich selbst schützte, dann war das so. Dass er mit seinen Handlungen oft größeren Schaden als Nutzen anrichtete, sah er nicht.. und wenn beruhigte er sein Gewissen, indem er seinen angesammelten Reichtum an Arme verschenkte. Für Essen, Unterkunft und Wohlbefinden sorgte.
Doch er wusste ja genau was er tat. Er war alt und weise und machte keine Fehler. Keinen einzigen bis - .. Ja bis geschah, was wahrscheinlich in jedem schlechten Groschenroman für die einsame Frau ab 40 geschah.... Oder Mann... man weiß ja nicht -.... Egal.
Er traf eine Frau, jung und wunderschön. Sie war eigentlich kaum mehr als ein Mädchen. Nichts besonderes.. im Grunde. Wären da nicht ihre roten Haare gewesen und der Blick ihrer Augen, der den Kirin augenblicklich gefesselt hatte. Ihr schönes Gesicht, das schüchterne Lächeln. Ihre schlanke Gestalt und ihre.. Ausstrahlung.
Was genau es war, dass ihn auf sie aufmerksam gemacht hatte, konnte er sich nicht erklären. Er folgte ihr einfach einige Zeit und beobachtete sie. War es ihr hilflos wirkender Blick, als sie durch die Straßen wanderte? Vielleicht war es viel mehr.. oder viel weniger. Bestimmung oder Langeweile... der kleine Romantiker in dem Kirin ging natürlich von ersterem aus.
Diese Begebenheit sollte jedenfalls gleichermaßen Glück und Unglück für das Mädchen bedeuten. Denn kurz nachdem Aramis begonnen hatte ein Auge auf die junge Dame zu richten, musste er aus der Not heraus bereits eingreifen und ihr zur Hilfe eilen. Er fand heraus, dass sie weder Familie, noch ein wirkliches zuhause hatte und auf der Straße herum schlich in der Hoffnung einen guten Samariter zu finden. Den schien sie in Aramis gefunden zu haben.
Dieser nahm sie bei sich auf, ließ nicht mehr zu dass sie allein umher wanderte und gab ihr alles, was er an Aufmerksamkeit oder Kostpieligkeiten entbehren konnte. Darüber hinaus vergaß er sogar fast seinen Gottkomplex.
Aber so einfach war es dann doch nicht.
Während er die hübsche Dame wie ein Vögelchen im Käfig hielt, kümmerte er sich wieder darum seine Geschäfte zu machen. 'Die Welt zu einem besseren Ort' zu machen, wandelte sich mehr und mehr zu seinem profitablen Geschäft heraus, mit welchem er sich die Welt so hin verdrehte wie er wollte. Gern auch mit gewissem Endgeld. Und für das Robin Hood Feeling wurde ein Teil davon immer an die Armen verteilt, der Rest blieb bei Aramis oder wurde an seine Männer verteilt. Aber es gab immer mehr Unruhen, da wohl jemand in den Tätigkeiten vom Chef immer mehr das erkannte, was dieser eigentlich früher nicht hatte sehen wollen... Zuerst waren es nur kleine Streits und leise Vorwürfe die mit einem bösen Blick verstummten. Dann wurden handfeste Streits unter Mitgliedern draus, die verschiedener Meinung waren. Treue Gorilla und manipulierbare Spielfiguren. Und schlussendlich brach eine Art Bandenkrieg aus. Einige von Aramis seinen engeren Vertrauten hatten das Ganze angestiftet. Sie waren nicht mehr begeistert von seiner Art und lehnten sich gegen ihn auf. Das Problem an der Sache: Sie waren selbst keine Menschen. Somit hatte er alle Hände voll zu tun überhaupt sich selbst zu schützen, wie also noch die Leute, die ihm treu ergeben waren? Also tat er, was für ihn logisch erschien. Er packte sein Täubchen und übergab sie seiner rechten Hand. Der einzigen Person, der er sogar sein Leben anvertraut hätte... sonst hätte er seinen größten Schatz nicht in seine Hände gegeben. Er sollte mit ihr fliehen, sich verstecken. Weit ab, irgendwo. Er würde sie finden, solange es ihr gut ging, solange sie lebte, war alles in Ordnung. Er wusste um die Düsternis des Charakters seines 'Freundes' doch er hoffte, dass er seine Treue nicht falsch einschätzte und er sein Vögelchen beschützen würde... Er glaubte keine andere Wahl zu haben und vielleicht war dem auch so in diesem Moment... aber hätte er damals gewusst was mit ihr geschehen würde, hätte er vielleicht alles anders gemacht.

Long Story short: er wurde gestürzt... So mehr oder weniger. Er verlor alles was er an Geld und Reichtümern zusammen geschafft hatte. Alles wurde vergeben an andere, aufgeteilt unter den Anhängern. Aramis selbst hielten sie für einige Zeit gefangen, fesselten ihn mit einem Material, welches es ihm unmöglich machte in seine Kiringestalt zu wechseln. Er war ihrem Willen also hilflos ausgesetzt und ließ mehrere Wochen Tortur über sich ergehen bis - .. Bis ein dummer, betrunkener Junge dafür sorgte, dass er seine Fesseln los wurde und in seine Freiheit davon stürmen konnte.
In seiner 'natürlichen' Gestalt streifte er fortan für längere Zeit durch die Wälder, trotz seines Versprechens sein rothaariges Vögelchen augenblicklich zu suchen, sobald er konnte. Nachdem er so lange Zeit nur so wenig in seiner Gestalt als Kirin gelebt hatte und mehrere Wochen gezwungen war gänzlich darauf zu verzichten, spürte er, wie sehr es an ihm gezehrt hatte sich in etwas hinein zu pressen, dem er nicht entsprach. Er erkannte, mehr oder weniger, dass die vergangenen Jahre ein Fehler waren. Aber er konnte sie schlecht rückgängig machen. So fand er in den tiefen der Wälder Europas zunächst zurück zu sich selbst, ehe er auf der Suche nach seinem Vögelchen durch die Welt streifte. Doch nirgends fand er auch nur ein Anzeichen von ihr. Überall dort, wo seine rechte Hand sie hätte hinbringen können war nicht einmal ansatzweise eine Spur. Als er schon fast ihren womöglichen Tod akzeptiert hatte, tauchte plötzlich der Mann vor ihm auf, dem er sie anvertraut hatte.
Und von einem auf den anderen Tag hörte er auf nach ihr zu suchen. Sie lebte, das wusste er.. aber er suchte nicht mehr nach ihr, auch wenn diese Entscheidung ihm das Herz entzwei riss. Stattdessen tingelte er wieder durch die Welt. Doch er begann nicht wieder eine solche Gruppe zu erbauen und Verbrecher zu jagen. Er sorgte nun für wahres.. und für kleine Glück. Er tat Dinge, die wohl kaum jemand wirklich für voll nahm. Doch der Kirin wollte auch keine Dankbarkeit oder Entlohnung. Im Grunde wollte er nur noch in den Tag hinein leben, bis irgendwann jemand entscheiden würde dass es genug für ihn war. Dennoch empfand er es als sein gutes Recht ich zwischenzeitlich immerhin ein bisschen noch auszutoben. Alkohol, Partys, Frauen - Und Männer - ... Er zeugte tatsächlich auch einige, wenige Kinder, von denen viele entweder verschwanden oder starben. Er hielt sie alle auf Abstand, wollte nie etwas von ihnen wissen, denn als er es einmal versucht hatte, endete es in einem unheilbaren Chaos ja..
So... und heute? Ja heute... Gute Frage. Er ist eigentlich noch immer so verloren.. doch Aramis hat die Veränderung gespürt die die Wandlung eines der Kirins mitgebracht hatte. Er spürte die Dunkelheit, die hinein brechen würde, da einer von ihnen ihr ebenfalls anheim gefallen war. Vielleicht war es das, was ihn aus seinem Halbschlaf riss, aber er kämpfte sich einigermaßen auf die Beine. Er begann wieder energischer den Menschen zur Hilfe zu eilen, vor allem aber suchte er die letzten Überreste seiner Geschwister. Er fand sie nicht, natürlich nicht. Die Welt war groß und es war gut möglich, dass es Jahrhunderte dauern könnte bis sie einander finden würden, andererseits.. ein Kirin der nicht gefunden werden wollte, wurde so schnell wahrscheinlich auch nicht gefunden.
So führte eine andere Begebenheit Aramis nach Auckland.
Er hatte vor wenigen Jahren eine Affäre mit einer dort heimischen Frau gehabt. Sie hatte eine Tochter von ihm bekommen, von welcher Aramis erst vor einiger Zeit erfahren hatte. Vielleicht ist es die Jahrelange Einsamkeit, oder aber wirklich die Veränderung, die er zu spüren glaubt, die ihn dazu brachte nach Auckland zu kommen... Vielleicht, oder wohl eher, war es die Tatsache, dass es nicht die Mutter seiner Tochter war, die ihn kontaktierte. Es waren Mitarbeiter eines Heimes gewesen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten den Vater der Kleinen ausfindig zu machen. Denn die Mutter der kleinen war gestorben, vor nicht all zu langer Zeit und hatte das Kind allein zurückgelassen. Keine Familie die sich darum hätte kümmern können. Nur eine Liste mit Kontakten im Telefon und Aramis war noch eine der Nummern gewesen.
Nun versucht er sich aufzuraffen... versucht eine Arbeit, eine Wohnung und ein anständiges Ansehen zu erlangen um für seine Tochter da sein zu können... und nebenbei wird er wohl versuchen mit den Köpfen verschiedener Wesenschaften in Verbindung zu treten. In dunklen Zeiten sollte man schließlich zusammenhalten... Aber ob sie auf ihn hören?




So Poste ich:
Die Rage der Elfe brachte mich nur mehr zum Kochen. Sie sah nicht einmal ein, dass sie etwas falsches getan hatte. Erbost zogen meine Brauen sich im Zorn zusammen, während der pure Hass für einige Augenblicke aus mir zu sprechen schien. "Wenn dir zufällig ein wichtiges Schreiben deiner Königin oder deines Königs in die Hände fällt, öffnest du es dann auch? Was gibt dir das Recht meine privaten Briefe zu lesen? Und es ist mir EGAL dass er von deinem Vater ist! Er ist an mich adressiert gewesen und kommt von einer Zeit in der dich noch überhaupt nichts etwas angegangen ist. Du hattest kein Recht diesen Brief zu öffnen. Egal wessen Handschrift er trägt." Immer mehr Wut staute sich in mir auf und ich wäre nur zu gern aus der Haut gefahren, hätte mit einem Wisch den Schreibtisch abgeräumt oder irgendetwas niedergebrannt, aber etwas in mir riss an meiner Vernunft, versuchte mich aus dem roten Strudel des Zorns zu ziehen, mich zurück in die Gegenwart zu holen, ehe ich etwas tat, was ich zutiefst bereuen würde. "DIESER BRIEF hat nichts damit zu tun, was HIER vor sich geht!", schrie ich nun lauter und zorniger als zuvor, während ich mich bebend vor der Rothaarigen aufbaute.
Den Brief in den Händen zerknüllend durchbohrte ich Shanea mit meinen Blicken. Ich wollte ihn nicht zerknüllen. Ich hätte ihn nicht so verflucht lange Jahre aufgehoben und pfleglich behandelt, wenn ich ihn jetzt zerknüllen und weg werfen konnte ohne weiteres. Dieser Brief war ein deutliches Zeichen dafür, dass mir an der Freundschaft zu ihrem Vater noch etwas lag, dass ich nicht so abweisend und distanziert war wie ich tat.
Ich stieß einen Laut aus, der wie ein bösartiges Fauchen klang bei ihren Worten. "Jedem ist irgendwann einmal Böses widerfahren und dennoch gleicht kein Elf mir. Nicht einmal im Ansatz. Mir ist es nur recht, wenn all diese unwürdigen kleinen Würmer wie du einer bist, sich von mir fernhalten. Aber hin und wieder kommen so nervtötende kleine Gestalten und wollen sich mir mit einer so unerträglichen Sturheit meiner aufdrängen, dass ich nachgeben muss. Und dann? Missbrauchen sie mein ihnen geschenktes Vertrauen indem sie meine privaten Briefe lese!" Es war deutlich zu erkennen, dass ich hier mehr auf Shanea als auf irgendjemand anderen ansprach. Ich konnte mich auch kaum an den letzten Elf erinnern, bei dem ich nachgegeben hatte. Shanea war tatsächlich die einzige Ausnahme die mir in diesem Augenblick in den Sinn kam.
Ich bebte. Mir war deutlich anzusehen, wie sehr sie meinen Zorn herausgefordert hatte. Es fehlte nur noch, dass ich mein Schwert griff und es ihr an die Kehle setzte um sie zu fragen, was genau sie als letzte Worte wählen wollte... Doch das könnte ich nicht verantworten. Laon würde... Ich konnte einfach nicht. Und das war es wohl, das letzte Stück Vernunft das mich aufhielt.
Doch mit einem Mal wirkte die Rothaarige vor mir ungewöhnlich ruhig und Verwirrung mischte sich unter meinen Zorn. Als sie langsam auf mich zu trat wusste ich nicht, ob ich zurück treten, mich vor ihr aufbauen oder einfach stehen bleiben sollte. Durch das verwirrte ausharren wurde es schließlich letzteres und ich sah mich nicht in der Lage sie sie noch einmal anzufahren. Stattdessen schmerzte mich der Blick, den sie auf mich richtete. Schmerzte mich so sehr, dass ich für einen Moment sogar all meinen Zorn vergessen wollte. Ich wollte niemandes Mitleid. Ich wollte nicht, dass mich auch nur eine Person mit diesem Blick bedachte. Und plötzlich stand sie so nah vor mir... Mein Herz krampfte sich zusammen, bei der Nähe, ihrer Frage.. der Moment verwirrte mich und ich wollte es mit erneut aufkeimender Wut kompensieren. Da spürte ich eine Berührung an meinem Arm und meine Brauen zogen sich voll Unverständnis zusammen. Was in meiner Handlung hatte sie dazu veranlasst dies zu tun? Ich wollte ihr eben noch am liebsten den Kopf abtrennen und hatte meinen Zorn deutlich nach außen hin gezeigt. Aber als ihre Hand den Arm hinab strich, löste sogar die Anspannung meiner Hand sich und ich entließ den Brief aus seiner qualvollen Folter. "Es geht dich nichts an", sagte ich auf ihre Worte hin. Es klang bitter.. aber jeder Biss und der Zorn war verloren gegangen. Die abfällige Grundhaltung schien aufgelöst zu sein.

Erlösung. So sehr ich die Boten sonst jedes Mal hasste für ihre forsche Art.. so sehr liebte ich in diesem Moment die männliche Stimme, die durch das Holz meiner Tür drang. Als Shanea von mir zurück wich war es, als könnte ich zum ersten Mal seit mehreren Minuten wirklich wieder Luft holen und ich straffte erneut die Schultern, setzte den hochnäsigen, abwertenden Blick wieder auf und wendete den unterschwellig zornig wirkenden Blick auf die Tür, während ich dem Elf den Befehl einzutreten entgegen bellte.
Der Bote trat so schnell ein und kam so hastig auf mich zugeeilt, dass er Shanea im ersten Moment wohl gar nicht zu bemerken schien. Er reichte mit die Rolle und schien erst dann einen Blick auf die weitere Elfe zu erhaschen. Allein dadurch wuchs mein Unbehagen wieder an. Was war das wohl für ein Bild? Der sonst so auf seine Privatsphäre achtende Ratgeber hatte plötzlich Besuch einer jungen Elfe bei sich im Zimmer. Aber wahrscheinlich kam dem jungen Boten eher der Gedanke, dass ich gerade dabei gewesen war ihr die Ohren abzuschneiden oder ähnliches... das würde mir nämlich durchaus ähnlich sehen. Während der Bote nun wieder verschwand, lag meine Aufmerksamkeit bereits wieder auf dem Pergament.
Ich konnte selbst nur schwer verbergen, wie sehr mich diese Neuigkeiten untergründig ängstigten. Auch ich fürchtete mich jedes Mal aufs Neue vor dem, was ich lesen würde. Doch ich öffnete sie, als hätte ich alle Ruhe dieser Welt in mir vereint, und las jede Zeile, als würden die Worte nur wie zäher Kaugummi in meinen Geist einfließen. Und mit jedem weiteren Wort knotete sich mein Magen weiter zusammen. Ich blinzelte einige Male, als ich am Schluss des Textes ankam und las die letzten Zeilen mehrere Male, als wollte und konnte ich sie nicht verstehen. Die Worte der rothaarigen Elfe holten mich in die Realität zurück, auch wenn ich nicht weiter auf sie zu reagieren schien. So schien sie der Auslöser dafür zu sein, dass der Inhalt der Schriftrolle erst bei mir ankam.
Diese rutschte mir aus den Händen, während mein plötzlich so leer wirkender Blick sich auf einen Punkt an der Wand richtete. Nach einem kurzen Moment wankte ich rückwärts, wendete der Schriftrolle, genauso wie Shanea den Rücken zu und beugte mich über den Schreibtisch, um mich auf jenem zu stützen. Plötzlich war mir, als konnte ich keine Luft mehr bekommen. Ich hatte das Bedürfnis einmal großzügig über meinen Schreibtisch zu fegen und - ...
Ich schluckte den Kloß in meinem Hals herunter, richtete mich auf und legte den Kopf in den Nacken. Es war schon wieder passiert. Es hatte passieren müssen, wie es immer geschah. Doch hier war es weitaus schlimmer.. hatte ich Laon, meinen einzigen Freund, so lange Zeit gemieden. Ich hatte so sehr Abstand gehalten, dass ich nicht einmal mehr sagen konnte ober mich als einen Freund angesehen hatte. Vielleicht war ich für ihn auch nicht mehr gewesen, als ein grimmiger, unausstehlicher Elf. "Es tut mir leid", sagte ich an Shanea gerichtet, ohne den Blick aber auf sie zu richten oder mich auch nur umzudrehen. Meine Stimme war rau und finster, doch trotzdem so ruhig ... wie die Stille, die vor einem großen Sturm einsetzte.
Ich wendete mich langsam wieder herum zu der Elfe, in Erwartung sie bereits dabei zu sehen wie sie die Schriftrolle studierte. "Deine Eltern sind tot. Du hattest recht. Ich konnte ihnen nicht helfen. Mein herzliches Beileid. Sollte ich dir auf irgendeine Art die Trauer erleichtern können, bin ich bereit es zu versuchen."
Ich musste die Schriftrolle weiter geben. Zu Askarya und Nardal. Es war eigentlich ein Frevel, dass vor ihnen schon eine nicht befugte Elfe wusste was genau geschehen war.. und dennoch war es mir schlicht und ergreifend egal in diesem Moment. Sollte es dem Herrn Regenten nicht gefallen, sollte er mich enthaupten lassen oder etwas ähnlich grausiges als Exampel statuieren... aber das würde er nicht tun, nein... ich hatte ihn besser erzogen. Er würde nicht...
"Ich würde dich bitten nun meine Räumlichkeiten zu verlassen. Ich habe noch Arbeit vor mir." Ich war so kalt, als wäre gerade eine Blume verwelkt. Nichts an meinem Äußeren schien mehr darauf hinzuweisen, dass ich mich soeben in einem Streitgespräch befunden hatte und kurz darauf den Tod eines guten Freundes erfahren hatte.





Vorname | Nachname
• Frei ~ | Ebenso frei ~ •

Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf
• Je nachdem wann wie wo ~| Weiblich | Bestenfalls etwas unsterbliches :3 Auf jeden Fall etwas langlebigeres | Frei ~ •

Wunschavatar
♥ Sophie Turner ~



Das bist du
• Das klingt jetzt vielleicht schmalzig aber: Die einzige Person in meinem Leben, die ich mehr als alles andere liebte ~ |
zart , edel, elegant, stark ( gleichermaßen/Innerlich: gebrochen, ängstlich, unsicher? Du verstehst schon.. zwei Seiten einer Medaille)


Geschichte dahinter
Ich hab dich damals von der Straße gerettet. Es ist sicher schon ein paar Jahrhunderte her (daher das unsterbliche / langlebige). Warum genau / warum du allein unterwegs warst ohne Familie und heim, das kannst du dir zusammenspinnen :3 ~ Jedenfalls bist du durch die Stadt geirrt, wo ich ein Auge auf dich warf. Ich konnte nicht anders und folgte dir .. einige Tage sogar und wie es der Zufall so wollte, musste ich dir in einer recht brenzlichen Situation zur Hilfe eilen (Ebenfalls frei für dich zu überlegen was genau es war)
Danach nahm ich dich bei mir auf.. sperrte dich aber regelrecht in einen goldenen Käfig. Du warst wie ein gut behüteter, hinter dicken Türen verschlossener Schatz. Allein auf die Straße gehen? Nein.. das ließ ich nicht zu. Ich hatte ein Auge auf alles was du tatest.. und wenn es nur über einen meiner Männer war. Dennoch legte ich dir regelrecht die Welt zu Füßen.. ich liebte dich wirklich. Du warst so kostbar, dass ich mich selbst kaum traute dir zu nahe zu kommen. Aber ich zeigte es wohl auf eine.. eigenartige Weise. Damals.. als du noch so unschuldig, unbedarft und hilflos warst

Entsprechender und recht wichtiger Teil dieser der Storyline habe ich einmal kursiv in meiner Geschichte hervor gehoben >v< Bestenfalls mal drüber lesen !

Danach folgt auf jeden Fall der Teil, wo du mit meiner rechten Hand geflohen bist. Leider aber war dieser nicht allein daran interessiert meinen Anweisungen folge zu leisten. Ich war mir bewusst gewesen, wie düster sein Charakter war und dass er eine Gefahr für dich hätte darstellen können... aber es war wohl der verzweifelte Gedanke, dass er dich immerhin am Leben halten würde, der mich dazu trieb dich in die Arme des Mannes zu übergeben, der dich die folgenden Wochen/Monate/Jahre regelrecht knechtete, folterte...
Die Zeit mit ihm zerstörte etwas in dir, härtete dich ab, ließ eine kalte Mauer in dir aufbauen, die alles von dir fern hielt, was drohte dir zu nahe zu kommen oder dich hätte zerstören können. Du warst nicht mehr das unbedarfte, halbe Kind, welches ich gerettet hatte. Du wurdest mehr und mehr selbst zu einem Teil dieser düsteren Welt.

Was genau, wann wie wo... bla und keks , hier und da... Darfst du gern ein wenig selbst ausspinnen. Ich schreie schon sollte etwas nicht passen.. oder wir klären genauere Feinheiten zusammen ~

Jedenfalls hatte Aramis, wie er es versprochen hatte, irgendwann nach ihr und seiner rechten Hand - nennen wir ihn Bob xD - gesucht. Es hatte länger gedauert wie erwartet, da er nicht so schnell hatte entkommen können wie er wollte. Als er sein Täubchen und Bob nicht fand, verlor er irgendwann fast seinen Verstand, als ihm dann genannter Bob auf die Schulter tippte. Sie hatten ein langes Gespräch indem es ungefähr darum ging, das Aramis Gift für das Täubchen wäre und sie zwangsläufig sterben würde, würde er sie weiter in seiner Gegenwart haben. Bei ihm wäre sie vielleicht nicht glücklich, aber immerhin am leben. So dumm diese Erklärung klang, für Aramis war sie überzeugend.. nach einem.. kleinen.. nennen wir es 'Gerangel'
Er gab auf, stimmte dem ganzen zu und zog sich zurück.

Zukünftig, wenn sie aufeinander treffen sollten, wird sie ihm das hoffentlich noch vorhalten. Sie darf gern nachtragend sein, immerhin hat er sie ziemlich im Stich gelassen, als er sie an diesen Kerl vergeben hat. Nicht, dass er sie vorher gut behandelt hatte, aber besser als dieser. Aramis wird auch hin und her gerissen sein zwischen "Ihre Nähe suchen" und "Abstand von ihr halten" ... wahrscheinlich wird allerdings ersteres überwiegen. Wobei er wahrscheinlich auch mit sich kämpfen wird / würde nicht in alte Muster zurück zufallen, sie also an sich zu nehmen und wieder wie einen teuren Schatz irgendwo einzusperren.
Aber immerhin versucht er momentan sich zu bessern... für seine Tochter, warum also auch nicht für sie?




Ein Pair ist definitiv geplant ^^


PS: Es würde Shaneas PB unglaublich freuen, wenn du mein und ihr Gesuch überein bringen kannst, aber das bleibt dir überlassen :)
The Rest of my Family...


Probepost
• Probepost nein [ ] | ein alter [ ] | ein neu verfasster [ X] | Probeplay [ ] •

Noch zu erwähnen wäre...
• Man merkt deutlich, dass das Pair an Sansa und Petyr inspiriert ist xD Aber ich will dem ganzen natürlich auch etwas eigenes einhauchen... övö Ich freue mich also auf deine Ideen >v>

UND ... natürlich hab ich Ansprüche xD *hust* So schlimm das auch klingt, so .. einfach sind sie eigentlich. Finde ich O.O
Du solltest ein vernünftiges, verständliches Deutsch von dir geben können und mehr als nur 3 Zeilen posetn (Ca. 500 Wörter regulär als Mindestmaß mal)
Ehm.. ja... Und.. sei fancy xD Fühl dich fancy! Du bist bestimmt super Fancy, wenn du mein Creepship war machst ♥









ACHTUNG !! Dieser Charakter neigt dazu Leute vor den Kopf zu stoßen, verwirrend zu agieren, sie zu beleidigen und wenn man es zu bunt treibt auch sie körperlich anzugreifen - Allerdings vorzugsweise in seiner Kiringestalt.
► BESONDERE FÄHIGKEIT→ Aramis kann die Sünden seines Gegenübers erkennen. Er muss dies mutwillig tun, es passiert nicht einfach • Es ist keine klare Vision, mehr eine plötzliche Eingebung und ein Wissen, was sein gegenüber bereits schlimmes getan hat. Dadurch wird hin und wieder PB-Wissen in Posts einfließen [soweit ich das filtern kann] - Möchtet ihr das nicht, sprecht es mit mir ab :) [ Mehr Infos auf dem Profil ]


zuletzt bearbeitet 18.03.2018 11:57 | nach oben springen


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