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#1

Wohnzimmer

in Wohnung • Shanea Aeris 06.03.2018 20:53
von Shanea Aeris • 486 Beiträge

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#2

RE: Wohnzimmer

in Wohnung • Shanea Aeris 15.03.2018 17:32
von Feanor Adan (gelöscht)
avatar

@Fen'Harel @Shanea Aeris

//Sorry, muss erstmal wieder reinkommen

"Was ich hier mache?" Der riesige Elf kratzte sich am Kinn, während er eine Antwort auf diese Frage überlegte. Das wusste er selbst nicht so genau und hatte schon längst aufgehört, es sich zu fragen. Seit er Shanea wieder erblickt hatte, fühlte sich die Zeit so an, als würde sie nicht mehr existieren. Es gab keine Sekunden, keine Minuten, keine Stunden mehr. Nur noch das große Ganze, diesen Augenblick, in dem er seine beste Freundin wiedertraf. Und Fen'Harel, um den Urelf nicht außer Acht zu lassen. Letztlich beließ Feanor es dabei, nicht auf die Frage zu antworten, die er sich selbst und dem Universum gestellt hatte und verfolgte stattdessen das Schauspiel, das sich ihm bot, mit den Augen. Shanea beschäftigte sich ausgiebig mit dem weißen Naturgeist zu seinen Füßen. Der Goldblonde wandte den Blick ab und betrachtete das Schaufenster noch einmal ausgiebig, in dem die drei sich spiegelten. Was für eine merkwürdige Begegnung. Einige würden sagen Schicksal, andere Zufall. Feanor glaubte fest an das Schicksal. Was sollte es auch sonst sein? Solche Zufälle konnte es doch gar nicht geben. Das Universum musste sich schon etwas dabei gedacht haben, als es die drei ausgerechnet zur selben Zeit an den selben Ort führte. Schicksal eben.

Dass sein - nun, nennen wir es mal Vorgesetzter, um es menschlich auszudrücken - die Menschen als Primaten bezeichnete, ließ Feanor seinerseits die Stirn runzeln. Primaten, wirklich? So sah er die Menschen keineswegs. Sie waren in ihrer Entwicklung den Elfen unterlegen, das ja, aber es hieß nicht, dass sie nicht die Möglichkeit und Fähigkeit hatten, sich zu bessern und ins Positive zu wandeln. Allerdings wollte er nun keine stundenlange ethische Diskussion über die richtigen Werte und Moral vom Zaun brechen, ganz besonders nicht mit Fen'Harel, also hielt er sich zurück und sagte nichts dazu. Eine sture Person wie ihn konnte man ohnehin nicht von einer anderen Meinung überzeugen, völlig gleich, ob man nun richtig lag oder nicht.
"Ich habe in der Zwischenzeit viel über die Menschen und ihre Lebensweise gelernt. Aber nun bin ich bereit, zurückzukehren." Seine Stimme klang rau und belegt, als er die Worte aussprach. Auf eine ganz eigene Art und Weise hatte er die Welt der Menschen lieben gelernt. Er würde sie nach seiner Rückkehr wohl vermissen.

"Das hier ist kein heimliches Treffen, alles andere als das. Viel eher eine schicksalhafte Begegnung.", kommentierte Feanor und machte sich dann daran, dem weißen Wolf und Shanea zu ihrer Wohnung zu folgen. Das alles fühlte sich so furchtbar unwirklich an, er konnte es noch gar nicht so recht in Worte fassen. Er lief diesen Weg entlang, mit zwei seiner früheren Freunde an der Seite, als wäre es das Natürlichste der Welt. Dabei hatte er Jahrzehnte, Nein, Jahrhunderte damit verbracht, Shanea zu suchen. Und die ganze Zeit über war sie scheinbar direkt vor seiner Nase gewesen. Ironie des Schicksals, anders ließ es sich nicht beschreiben.
Shaneas Wohnung war wie erwartet schön und heimelig eingerichtet. Man fühlte sich sofort wohl, sobald man durch die Tür trat. Ein kleines Lächeln huschte über das Gesicht des großgewachsenen Mannes. "Hübsch hast du es hier, Shanea. Wirklich sehr hübsch."
Feanor fiel eine Pflanze auf, die in einer Vase auf einer Kommode stand. Wie magisch davon angezogen, lief er auf die Blume zu und fuhr mit den Fingerspitzen zärtlich über die violette Blüte. Blumen waren seit jeher seine Leidenschaft, um sein kleines Haus herum hatte er unzählige davon angepflanzt. Sie halfen ihm, sein inneres Gleichgewicht und Entspannung zu finden. Die brauchte er in dieser aufregenden, nervenaufreibenden Situation dringend.

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#3

RE: Wohnzimmer

in Wohnung • Shanea Aeris 18.03.2018 19:10
von Fen'Harel | 1.162 Beiträge

Natürlich waren ihre ersten Worte keine freundliche Begrüßung, auch ihr Blick sagte nichts in der Richtung aus. Es war verständlich, auch wenn die Tatsache, dass nicht einmal ein höflicher Gruß mir gegenüber an meinem immensen Ego kratzte. Immerhin war Feanor anständig genug dafür gewesen... obwohl ich ihn schon seit so langer Zeit nicht mehr gesehen hatte.
Als er davon sprach, dass er nun bereit war zurückzukommen, nickte ich. Allerdings drückte mein Blick eine gewisse Skepsis aus. Natürlich.. er war ein ehrbarer Teil der elfischen Gemeinde, doch für seine Abwesenheit hatten wir jemanden finden müssen, der seine Aufgaben übernahm. Ich hoffte tatsächlich, dass es keine Schwierigkeiten bringen würde und man Feanor zurück an seinen ihm zugehörigen Platz stellte. Ich gab es nur ungern zu, aber ich mochte den sanften Riesen. Er hatte eine eigenartige Aura, die man einfach... als erholsam beschreiben mochte. Aber natürlich würde ich das kaum nach außen hin zeigen. Das fiele mir nicht im Traum ein.. vor allem jetzt nicht - wo diese Ruhe zugegebenermaßen auch auf mich keine sonderlich große Wirkung bezog.
Ein Fluchtinstinkt kam in mir auf, während wir einander gegenüberstanden und wie schlechte Statisten in einem schlechten Film einander anstarrten. Augenscheinlich darauf wartend, dass einer von uns einen Schritt nach vorn tat. Stattdessen wollte ich aber weg. Ich wusste nicht, ob ich wirklich zurückzuckte, oder es nur ein Spiel meiner Gedanken war, aber Daerail neben mir schien darauf zu reagieren. Sofort lief er einmal um mich herum und drückte mich mit sanfter Gewalt in Richtung des ... unangenehmen Gesprächs, als Shanea auch schon fragte, was wir hier taten.
Ich blinzelte und sah zu Feanor, als erwartete ich die Erklärung ebenso entsetzt von ihm, wie Shanea. Aber er sagte nichts, sodass ich mich gezwungen fühlte das Wort zu erheben. In einem Anflug des Versuches meine Fassung wieder zu erlangen hob ich daher mein Kinn, ebenso wie eine meiner dunklen Brauen an. "Ich bin wegen Askarya hier unterwegs." Ich zögerte und fragte mich, ob ich genau ansprechen sollte, dass ich sie suchte, weil sie sich in Auckland befand, oder ob ich etwas anderes vorschieben sollte. "Es ist jedenfalls nicht weiter von Belang, nichts was euch beide weiter beschäftigen sollte", schloss ich dann jedoch nur knapp und war für meine Verhältnisse noch recht freundlich. Ihre erneute Nachfrage ließ mich die Brauen wie verärgert zusammenziehen und ich biss mir auf die Zunge um nicht etwas unüberlegtes zu sagen. "Natürlich doch", entgegnete ich hingegen schroff. "Aber ich wäre ebenso natürlich auch gern woanders." Ja.. drei Meilen entfern zum Beispiel.

Und dann wollte Shanea die unangenehme Situation auch schon lösen. Kurzzeitig atmete ich auf und wollte mich bereit machen wieder meiner Wege zu ziehen. Ich erwartete nicht, dass sie mir folgen würden, im Gegenteil. Ich war darauf gefasst, dass Feanor und Shanea ihre eigenen Wege gehen würden. "Es tut mir leid, aber mein Weg führtm ich leider - ... Dae-" Mein vierbeiniger Begleiter entsprach wohl nicht der gleichen Ansicht wie ich und stapfte in die Richtung davon, welche Shanea eben noch angegeben hatte. Erbost zogen sich meine Brauen zusammen und ich blieb an Ort und Stelle stehen. "Daerail!" Der Wolf drehte sich nur kurz um. Hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich gesagt er grinste mich an. Ich schnaubte. "Komm hierher zurück! Wir müssen in die andere Richtung!" Ich hörte ein lachen hinter mir und sah die amüsierten Blicke mehrerer Passanten, woraufhin mein Gesicht rot anlief. Sie hielten es für niedlich, dass ich mein Haustier nicht unter Kontrolle hatte.. vielleicht sogar witzig, weil ich nicht intelligent genug war die Leine zu benutzen, die mehr zum Schein als Sein an dem Wolf herab hing.
Ich hingegen wusste, dass der Wolf mich gefressen hätte, wenn ich versucht hätte ihn an der Leine in die Richtung zu schleppen, in welche ich gehen wollte. Grummelnd und sichtlich erbost stapfte ich also hinter den anderen drein hinterher. Ich hatte gar keine andere Wahl als mich geschlagen zu geben. Immerhin war es für mich und Daerail immer eine Gefahr zu weit auseinander zu gehen.

Der Trotz war mir regelrecht ins Gesicht geschrieben, als ich - die Hände tief in den Taschen meiner Hose vergraben, hinter Shanea und Feanor hertrottete. Es war sichtlich ungewohnt für mich jemandem zu folgen, anstatt die Führung zu übernehmen. Noch viel mehr allerdings fraß es an mir, dass Daerail gut gelaunt um uns drei herum spurtete. Wie ein Hund.. man merkte ihm nicht an, dass mehr in diesem schlauen, wölfischen Kopf versteckt war, als man sah. Als er gut gelaunt neben mir stehen blieb, zu mir aufsah und hechelte, fauchte ich ihn an... fast wie eine Katze. Doch der Naturgeist ließ sich nicht davon beeindrucken und trottete mit erhobenem Haupt neben mir her, während meine Augen, welche zu dünnen Schlitzen verengt waren, sich auf die Rücken von Shanea und Feanor richteten.
Aber die Neugier, die von mir Besitz ergriff, sobald wir im Begriff waren die Wohnung zu betreten, konnte auch ich nicht leugnen. Wie lebte sie? Nach all den Jahren außerhalb von unserem Reich? Es konnte kaum so beeindruckend sein wie der Palast.. oder so gemütlich wie auch nur eines der elfischen Häuser.
Als wir eintraten, zwängte sich Daerail ganz ungalant an uns vorbei und erkundete die Wohnung, ehe er es sich im Wohnzimmer bequem machte. Ich hingegen blieb länger als nötig vor der Eingangstür stehen und betrachtete die Einrichtung skeptisch. Ich verzog das Gesicht und in einem Moment, in welchem ich unbeobachtet zu sein glaubte, seufzte ich resigniert und ließ auch einen kurzen Moment die Härte aus meinem Gesicht ziehen. Ich wollte nicht hier sein, nein. Man sah mir mein Unbehagen in jeder steifen Bewegung an. Aber, was man mir nun wirklich lassen musste, ich hielt mich gut zurück. Ich hatte noch kein beleidigendes Wort gegen die beiden Elfen gerichtet und sie noch nicht so weit herunter geputzt, dass sie mir an die Gurgel wollten. Mit wachsendem Unwohlsein wurde es jedoch immer schwieriger. Unsicherheiten überspielte ich sonst mit noch mehr Abfälligkeit.. wie der Tag wohl weiter gehen würde?
Ein Blick in den Spiegel zeigte mir, dass mein mir die Zweifel zu genau ansehen konnte, also verpackte ich mich wieder hinter einer dicken Mauer. Ich trat hinter Feanor in das Wohnzimmer ein und verschränkte die Arme vor der Brust. Die Einrichtung betrachtete ich mit weitaus weniger anerkennendem Blick als Feanor. "Geschmackssache", meinte ich mit der Zunge schnalzend. "Für meinen Geschmack etwas zu beengt und...plump." Ich zögerte und sah zu Shanea, überlegte einen Moment ob ich mich entschuldigen sollte, zog dann aber nur die Brauen zusammen. "Allerdings bin ich anderes gewohnt. Es ist wie gesagt Geschmackssache. Solange du damit glücklich bist." Das half wenig. Wahrscheinlich machte es die vorangegangenen Worte nur schlimmer.


@Shanea Aeris
@Feanor Adan




MOMENTANES AUFTRETEN•► Fen wurde bei der Feier der Elfen schwer verwundet. Er bewegt sich eher schleppend und sieht selbst für einen Elfen blass aus. Zudem hat er Probleme das Trugbild über seiner Narbe aufrecht zu erhalten, seitdem er wieder 'aufgewacht' ist. Er stützt sich öfter auf einen langen Stock, den er gern bei sich trägt, weil seine Energie ihn noch zu häufig verlässt und er in seinen Bewegungen eingeschränkt ist.

ACHTUNG •► Dieser Charakter ist arrogant, herablassend und beleidigend. Ich hab also nichts gegen euch als PBs, nein ihr seid bestimmt alle wirklich dufte, aber der Charakter ist einfach ein Arsch.
ZUDEM neigt Fen dazu schnell sehr forsch, wenn nicht sogar gewalttätig zu werden. Wer das umgehen mag, kann sich gern mit mir vorher absprechen oder ihm aus dem Weg gehen.

↓ Fen's ständiger Begleiter ↓

~ Die Geschichte und genauere Ausführungen sind auf dem Profil ~

Fen'Harel wird ständig von einem schneeweißen Wolf begleitet. Er ist allerdings nicht einfach 'nur' ein Wolf, sondern ein Naturgeist, weshalb sich sein Aussehen auch leicht abhebt von normalen Wölfen.
Somit hat Daerail bernsteinfarbene Augen, ist größer und schlanker als normale Wölfe. Seine Schnauze ist etwas länger und spitzer, ebenso wie die Ohren. Am Ohr hat er zudem eine Kerbe, die von vergangenen Kämpfen zeugt.
Er ist überaus intelligent, protektiv, unabhängig, eigenständig, freiheitsliebend und hasst es wenn jemand Fen zu nahe kommt / bedroht.



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#4

RE: Wohnzimmer

in Wohnung • Shanea Aeris 30.03.2018 19:34
von Shanea Aeris • 486 Beiträge

Kaum hatte Shanea die Tür zu ihrer Wohnung aufgeschlossen und geöffnet, stolzierte und schlängelte Daerail auch schon an allen Dreien vorbei und schnurstracks hinein. Der Weg über von der Einkaufsstraße bis zu ihrer Haustür, kam ihr so unendlich lang vor auch wenn es nur 10 Minuten entfernt war. Vor allem da alle Drei so gut wie fast kein Wort mehr gewechselt haben. Aber nur fast, denn sie lauschte nur den 2 oder 3 kleinen Sätzen der beiden. Mit einer einladenen Geste ihrer Hand macht sie einen Schritt zur Seite und lies die beiden großen Elfenmänner in ihr trautes Heim hinein. Die Scheinbrünette holte tief Luft als Fen nun als letzter ihre Wohnung über die Türschwelle betrat und schloss die Tür wieder hinter sich. Wohl bedacht, das beide sich nicht am Türrahmen den Kopf anstoßen würden durch ihre beträchtliche Größe. Sie blieb jedoch dort stehen und drehte sich nur zu ihnen herum, ganz gleich ob ihr etwas unwohl dabei war, ihr Körper war irgendwie dazu auch noch unfähig einen Schritt weiter zu gehen. Feanor war der Erste der endlich das Schweigen brach. Ein kleines schmales Lächeln huschte über ihre feinen Gesichtszüge.

"Naja...freut mich das es dir gefällt!" Das er danach den nächsten Gang zu ihrer Blumenvase machte, die auf ihrer Kommode stand, war irgendwie eigentlich vorhersehbar. Schon als kleiner Junge liebte er Blumen, egal welcher Herkunft, Form oder Farbe sie haben. Shaneas Lächeln wurde etwas freudiger als sie ihn beobachtete. Es war zu lange her als sie ihn das letzte mal gesehen hatte, 2000 Jahre sind für Menschen eine lange Zeit und für unsterbliche Wesen die Ewigkeit. Sie hatte nicht gedacht ihn überhaupt wiederzusehen, sondern hatte versucht ihre Familie zu vergessen, zu der Feanor zählte. Denn sie alle waren eigentlich in der großen Schlacht gegen die Zwerge gefallen. Und nun waren es Fen's Worte die irgendwie alles auseinander rissen. Sie wusste nicht ob sie diese überhören sollte oder darauf anworten, aber das war nun mal die Art des arroganten Elfen, welche sie schon damals kennengelernt hat. Natürlich war er im Palast der Elfen besseres gewohnt, wie könnte es auch anders sein? Shanea kniff kurz die Lippen zusammen ehe sie doch darauf antwortete. "Wenn man nichts hat, lernt man auch mit wenig zu leben und das beste daraus zu machen! Mir gefällt es, ich bin allein..." betonte sie das letzte Wort besonders um ihn das nochmal zu verdeutlichen das man sie verbannt hatte. "...für mich reicht es vollkommen aus. Weniger ist manchmal mehr." Mit einem kühlen Unterton stolzierte sie nun an Fen vorbei ohne ihn jedoch anzusehen. Sie war halt noch immer ein kleiner roterhaariger Sturkopf der sich nichts gefallen lies. Vor niemanden! Und schon gar nicht vor Fen, der einen kleinen, naja sagen wir etwas größeren Anteil schuld hatte an ihrer Situation.

Irgendwie hatte sie die Ärgernis über seine Worte wieder aus der Starre geholt. "Setzt euch!" kam monton von ihren Lippen als sie an der Theke zur Küche stehen bleibt, die gleich am Wohnzimmer angrenzt. Eine richtige amerikanische Küche, hatte man sich in Auckland schon überall zu Nutze gemacht als die Amerikaner hier damals ansiedelten. "Ich mache uns Tee und dann...reden wir!" Ihre Stimme wirkte noch immer recht kalt aber dennoch gastfreundlich, so als würde sie mit einfachen Leuten sprechen, die sie gerade erst kennengelernt hatte. Shanea verschwand nun hinter der Theke in einer kleine dunkle Nische ihrer Küche. Sie musste das heute erstmal alles verkraften und verarbeiten, denn gleich 2 Elfen aus ihrer Vergangenheit, liefen ihr so mir nichts dir nichts über den Weg welche eine wichtige Rolle in ihrem Leben gespielt hatten. Daerail derweil, machte es sich auf den schwarzen ledernen Sofa bequem und schloss enstpannt die Augen. Man hörte sein lautes Atmen aus seiner Schnauze und deren Nase. Als ob er wusste was an diesem Tag passieren würde und er es vorhergesehen hat. Sie stand nun vor dem Wasserkocher und legte eine Hand um den Plastikgriff. Tief sog sie wieder die Luft in ihre Lungen und schloss in einer unbeobachteten Minute für einen Moment die Augen. Nur einen kleinen Augenblick... schoss es ihr durch den Kopf.
Als sie die Augen nach einigen Minuten wieder öffnete, stellte sie mit einem prüfenden Blick durch die Küche fest, das sie den letzten Teebeutel heute morgen verbraucht hatte. Ob ihr diese 2 Minuten die sie verinnerlichte, etwas brachten, wusste sie im Moment nicht so ganz genau. Irgendwie musste sie sich mehr oder weniger zusammen reißen und das Ganze hinter sich bringen. Sie holte wieder tief Luft ehe sie sprach: "Würde einer der Herren so freundlich sein und uns etwas Tee besorgen? Der Laden ist gleich um die Ecke..." brachte sie schließlich laut aus der dunklen Niesche der Küche hervor.


@Feanor Adan @Fen'Harel

//muss auch erstmal wieder hinein finden da ich solange nicht konnte ^^ nächste mal gibs mehr


zuletzt bearbeitet 03.04.2018 21:11 | nach oben springen

#5

RE: Wohnzimmer

in Wohnung • Shanea Aeris 04.04.2018 17:47
von Fen'Harel | 1.162 Beiträge

Die Erwiderung der rothaarigen Elfe zeigte mir, dass der Versuch meine Worte zu mildern nicht gefruchtet hatte. Ich sparte mir weitere Worte und sah Shanea stattdessen nur finster an, während sich meine Brauen leicht zusammen zogen. Fast so, als hätte sie mich persönlich beleidigt. Ich stieß die Luft aus, sobald sie an mir vorbei stolzierte und starrte einen Punkt an der Wand mir gegenüber an, als wollte ich, dass sich mein Blick hinein brannte in jene. Wäre sicher eine Verschönerung für die Wohnung.
Aus die Aufforderung uns zu setzen reagierte ich nicht. Daerail beschlagnahmte ohnehin das Sofa, weshalb kaum noch Platz übrig blieb. Das zumindest war meine Ausrede, weshalb ich den Wolf nicht freundlichst darum bat zurückzuweichen und mir Platz zu machen. Stattdessen stand ich weiterhin hoch aufgerichtet in dem Wohnzimmer, die Hände hinter dem Rücken ineinander verschränkt und den Blick durch das Zimmer schweifend. Feanor beachtete ich kaum, wusste ich auch nicht wie ich mit ihm umzugehen hatte.
Meines Erachtens nach war ich in dieser Situation unpassend und hätte gehen sollen. Nicht einmal hierher kommen hätte ich sollen, doch Daerail war anderer Meinung. Ich verstand nicht was er in Shanea sah, weshalb er ihr folgte. Schützend vor sie stellen, weil ich vor Zorn meine Handlungen kaum noch unter Kontrolle bringen konnte.. musste er nicht.

Kaum das ich zehn Minuten einfach nur attraktiv und dekorativ herumgestanden hatte hörte man aus der Nische der Küche die Stimme der Elfe, welche uns einen Tee hatte machen wollen. Ich öffnete den Mund um etwas zu erwidern und wendete mich bereits der Tür zu. Doch Daerail knurrte leise drohend. "Komm, Daerail!", befahl ich ihm, doch der Wolf bewegte sich nicht sondern murrte nur. Ich begann ein sehr einseitiges Wortgefecht mit ihm inmitten welchem sich Feanor erhob und ankündigte den Tee zu holen.
Es hatte wohl kaum Sinn den sturen Pelzträger anderer Meinung überzeugen zu wollen, daher war er wohl besser dran. Kaum dass die Tür hinter ihm zugefallen war, sackten meine Schultern mit leichter Entgeisterung herab, während mein Blick vielleicht einen Hauch von Verzweiflung enthielt.
Fluchtmöglichkeit vertan. Meine blauen Augen richteten sich erneut auf den Wolf, welcher an dieser Situation schuld war, ehe ich mit einem frustrierten Seufzen meinen Blick aus dem Fenster richtete. Alles an mir schrie danach, dass ich nicht hier sein wollte. Alles an mir sagte aus, dass ich mich unwohl fühlte und nicht mit Shanea reden wollte. Und sowie Feanor verschwunden war schien es sogar noch deutlicher zu Tage zu treten. Meine Bewegungen waren steifer und vorsichtiger, als würde ich eine fiese Falle jeden Augenblick erwarten.
"Vielleicht sollte ich ihm folgen", meinte ich halblaut und starrte die Tür an wie ein letztes Rettungsseil welches es zu erreichen gab.
Noch ehe Shanea etas dazu sagen konnte knurrte Daerail, richtete sich auf der Couch auf und sprang herab. Seine Schritte führten ihn zur Haustür, vor welcher er es sich bequem machte und mich mit einem Blick ansah, der - es konnte nicht anders sein - mehr als nur amüsiert wirkte. Ich war sogar fast der Überzeugung ein hämisches Lachen hören zu können.. Aber das mochte nur meiner Einbildung entspringen. "Oder ich warte hier mit dir", murmelte ich grimmig.

@Shanea Aeris




MOMENTANES AUFTRETEN•► Fen wurde bei der Feier der Elfen schwer verwundet. Er bewegt sich eher schleppend und sieht selbst für einen Elfen blass aus. Zudem hat er Probleme das Trugbild über seiner Narbe aufrecht zu erhalten, seitdem er wieder 'aufgewacht' ist. Er stützt sich öfter auf einen langen Stock, den er gern bei sich trägt, weil seine Energie ihn noch zu häufig verlässt und er in seinen Bewegungen eingeschränkt ist.

ACHTUNG •► Dieser Charakter ist arrogant, herablassend und beleidigend. Ich hab also nichts gegen euch als PBs, nein ihr seid bestimmt alle wirklich dufte, aber der Charakter ist einfach ein Arsch.
ZUDEM neigt Fen dazu schnell sehr forsch, wenn nicht sogar gewalttätig zu werden. Wer das umgehen mag, kann sich gern mit mir vorher absprechen oder ihm aus dem Weg gehen.

↓ Fen's ständiger Begleiter ↓

~ Die Geschichte und genauere Ausführungen sind auf dem Profil ~

Fen'Harel wird ständig von einem schneeweißen Wolf begleitet. Er ist allerdings nicht einfach 'nur' ein Wolf, sondern ein Naturgeist, weshalb sich sein Aussehen auch leicht abhebt von normalen Wölfen.
Somit hat Daerail bernsteinfarbene Augen, ist größer und schlanker als normale Wölfe. Seine Schnauze ist etwas länger und spitzer, ebenso wie die Ohren. Am Ohr hat er zudem eine Kerbe, die von vergangenen Kämpfen zeugt.
Er ist überaus intelligent, protektiv, unabhängig, eigenständig, freiheitsliebend und hasst es wenn jemand Fen zu nahe kommt / bedroht.



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#6

RE: Wohnzimmer

in Wohnung • Shanea Aeris 28.04.2018 18:45
von Feanor Adan (gelöscht)
avatar

@Shanea Aeris @Fen'Harel
//Ich poste mich mal noch fix mit 'nem kurzen Post weg, weil wegen Blacklist und so :) Muss erst wieder einen Zugang zu dem Chara finden.


Feanor beobachtete Fen'Harel und Shanea eine Weile lang, ohne ein Wort von sich zu geben. Selbst für einen Blinden war es nicht zu übersehen, dass hier irgendetwas in der Luft lag. Nicht das, was die beiden zueinander sagten, sondern die Art, wie sie es taten, gab ihm eine Menge Aufschluss. Fen'Harel, kühl und eigensinnig wie man ihn kannte, ließ keine Gelegenheit aus, seine Arroganz und vermeintliche Überlegenheit zur Schau zu stellen. Aber Feanor wusste, dass in ihm mehr steckte als nur die Summe seiner selbstgefälligen Worte.

"Ich gehe den Tee holen.", bot er also bereitwillig an. Einerseits wollte er die Unterhaltung der zwei Elfen nicht stören, andererseits benötigte er auch selber ein wenig Abstand. Diese Situation hätte er sich niemals zu träumen gewagt - Fen'Harel, sein Vorgesetzter, und er in Shaneas Wohnung in der Menschenwelt. Eine surreale Szene. Fast schon musste er sich kneifen, um sicherzugehen, dass er gerade nicht träumte.
Doch wie man es auch drehte und wendete, es war die Realität. Froh, dem Gefühlschaos über das plötzliche Wiedersehen einen Augenblick lang zu entkommen, ließ er die Tür hinter sich ins Schloss fallen und lief die Treppen hinunter, heraus aus dem Haus. Die frische Luft, die ihm ums Gesicht strich, rief einen tiefen, genießenden Atemzug hervor. Feanor liebte die freie Natur mehr als alles Andere auf der Welt, auch wenn es hier eher Betonwüsten als artenreiche Biotope gab.
Unterwegs überlegte er sich, ob er überhaupt wieder zurückkehren sollte. Offensichtlich hatten Fen'Harel und Shanea so einiges zu besprechen. Sicherlich auch Dinge, die nicht unbedingt für seine spitzen Ohren bestimmt waren. Ja, vielleicht war es wirklich besser, die zwei erst einmal allein zu lassen. Ob es Shanea wirklich um den Tee gegangen war, oder doch darum, etwas Zeit mit dem Urelf allein zu bekommen? Er konnte es ihr nicht verübeln.
Und so machte er auf halber Strecke zum Teeladen kehrt und lief die Straße hinunter. Er wusste nicht, wohin sie ihn führte, aber vielleicht war gerade das das Spannende an der Sache. Ein kleiner Spaziergang ins Ungewisse. Ein Abenteuer.

》 Feanor out

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