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Genre: Freies Fantasy

Ort: Neuseeland, Auckland

Playstil: Ortstrennung

FSK: 18

Jahr: 2018

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Willkommen Fremder, schön, dass du Interesse an unserem Forum gefunden hast und dir die Zeit nimmst dich mal umzusehen. Das Forum ist ein freies Fantasy Forum, wobei wir uns von bestimmten Serien- Büchern- Filmen- und der Mythologie haben inspirieren lassen.

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#1

Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 11.05.2018 18:14
von Nassir Lockhart • 92 Beiträge

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#2

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 03.06.2018 14:43
von Elizabeth Tregaron • 32 Beiträge

>>>>> Kunstausstellung

Familie war für die blonde Hexe wichtig. Mehr als alles andere auf der Welt und selbst die ganzen Kunstwerke um sie herum, würden nicht einmal ansatzweise soviel wert sein, wie ihre Familie. Das sie mittlerweile den Familienbegriff weiter ausdehnte, war wohl dem Umstand einer sehr, sehr langen Lebensspanne geduldet. Ihr neues Zuhause, viele Mitglieder der Akademie unter Nikho Khelanis Führung war ebenso ihre Familie, wie Andrews Gang der sie angehörte und sie konnte sich glücklich schätzen, dass beides Hand in Hand zusammen funktionierte. Denn eine Entscheidung für eine der beiden Gruppen, hätte sie nie im Leben fällen können und daher hoffte sie, dass dieses Unglück auf dem Fest der Elfen und den daraus entstandenen Unruhen zwischen einigen Gruppierungen, sich schnell und friedlich auflösten. Sie selbst war nicht auf dem Fest gewesen, da sie die Gelegenheit genutzt hatte, um einige Vorbereitungen bezüglich ihrer Arbeit zu treffen. Dennoch hatte sie von den Geschehnissen einiges mitbekommen, hatte die Akademie selbst, ebenfalls einige Verwundete zu beklagen, ebenso wie die Krähen. Soweit sie es bis jetzt beurteilen konnte, fehlte den Personen die sie liebte und die ihr wichtig waren nichts. Trotzdem beunruhigten sie die Vorkommnisse gerade in Bezug auf das Institut der Jäger, sie außerordentlich und auch wenn sie deswegen kurz mit dem Gedanken gespielt hatte, ihren ausgetüftelten Plan erst einmal auf Eis zulegen, stand sie nun trotz eines gewissen unguten Gefühls hier in diesem Museum und versuchte sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Allerdings blieb es bei dem Versuch, denn als das Licht erlosch und sie aus heiterem Himmel über eine Schulter geworfen wurde, als wäre sie nichts weiter als ein Sack Kartoffeln, rechnete sie schon mit dem schlimmsten - Nephilim die Jagd auf gesetzlose Wesen machten.

„Lass mich runter! Ich hab niemanden was getan! Lass! Mich! Runter!“, zeterte sie lautstark und versuchte sich aus dem festen Griff ihres Kidnappers zu befreien. Für einen kurzen Moment hatte sie das Gefühl, dass sie ihm entkommen konnte, während sie sich unter seinem Griff windete, wie ein in die Enge getriebenes Wiesel und sie mit ihren Fäusten auf seinen Rücken trommelte. Aber es schien ihm nichts weiter auszumachen, und als wäre sie nur ein kleines Kind, verstärkte er nur den Griff um sie und setzte seinen Weg nach draußen weiter fort. „Ich weiß nicht, was sie meinen“, log sie ihn weiter an und versuchte möglichst ahnungslos und unschuldig zu klingen, als eine kleine Seitentür geöffnet wurde. Die Möglichkeit ihre Entführer zu erkennen, wurde ihr ebenso schnell wieder genommen, wie die einer Flucht. Denn noch nicht einmal wirklich im Tageslicht, wurde ihr ein Sack über den Kopf gestülpt und die eine Dunkelheit löste die andere ab, während sie nun auch einen Strick um ihre Handgelenke spürte. „Lass mich sofort los!“, versuchte sie es noch einmal und zappelte, wie ein Fisch auf dem Trockenem, um zu entkommen, allerdings wurde sie auch schon in ein Auto gehievt und irritierender Weise, zog sie der Entführer fast schon liebevoll an sich. Unter dem Sack schmollend, schwieg sie die ganze Fahrt über, ohne jede Orientierung zu haben wo sie sein könnte und nur den beruhigenden Geruch des Mannes neben ihr in der Nase. Erstaunlicherweise beruhigte sie dies etwas, ohne dass sie wirklich genau sagen konnte, warum oder was es war. Aber sie fühlte sich seltsamerweise sicher und der Gedanken Erst als der Wagen hielt und sie wieder - besser noch - festen Boden unter den Füßen hatte, roch sie ihr geliebtes Meer und das Geschrei der Möwen drang an ihre Ohren. Jedoch hatte sie kaum wirklich Zeit irgendetwas wirklich zu realisieren, da sie weitergeschoben wurde und nun das leichte Schwanken eines Schiffes unter sich spürte und wieder kam Panik in ihr auf. Dass es sich um Nephilim handeln könnte, hatte sie mittlerweile ausgeschlossen. Die hätten sie schon längst beseitigt. Orientierungslos tappte sie auf dem Deck umher, während sie versuchte ihre Hände aus den Fesseln zu ziehen. „Was zur Hölle ist hier los? Wer seid ihr?“, schrie sie wild um sich und es war ihr egal, dass sie wahrscheinlich eine sehr lustige Figur dabei abgab, wie sie über das Deck strauchelte, sich versuchte zu befreien und dabei laut schimpfte. „Ihr habt absolut keine Ahnung, mit wem ihr euch anlegt und Gnade euch Gott, Neptun oder an was auch immer ihr glaubt, dass...“, blind wie sie war, stieß sie sich ihren Fuß an etwas großem, harten aus Metall und mit einem lauten Schmerzensschrei sackte sie zu Boden. Langsam wurde sie wirklich wütend und sobald sie ihre Hände wieder frei haben würde, würden die Leute schon merken, dass es ein Fehler war, sich mit einer Hexe anzulegen. „Ich will mit eurem Anführer sprechen“, brachte sie grollend hervor und biss sich vor Schmerzen auf die Lippe. Ein Glück konnten sie wenigstens nicht sehen, wie sehr sie vor Schmerzen das Gesicht verzog und versuchte den stechenden Schmerz in ihrem Fuß auszublenden.

@Nassir Lockhart


             
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#3

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 11.06.2018 14:01
von Nassir Lockhart • 92 Beiträge

Irgendwie tat ihm Liz ja schon mittlerweile Leid, sie schien wirklich ein mächtigen Schrecken zu haben und dachte wohl er wollte ihr etwas böses, dabei hatte er sich doch wie ein echter Gentlemen verhalten oder nicht? Also für seine Verhältnisse hatten er und seine Jungs das wirklich gut mitbekommen! Er würde Wetten sie wird ihn hauen wenn er sie erblicken wird, doch mit einer wütendenen Frau kam er schon nach, immerhin hatte er ja auch Geschenke dabei um sich wieder einzuschleimen. Wer konnte schon seinen großen Grünen Puppy Augen lange wiederstehen wenn er es wirklich drauf angelegte sich zu entschuldigen, aber gut er musste das bei seinen merkwürdigen und fragwütigen Aktionen auch wirklich oft tun. Ob nun Gegenüber seiner Crew oder der einzigen Familie die er hatte, Nassir schaffte es immer wieder sie in sein Chaos mit zu zerren, oder wie in diesem Fall der bescheuerte Grund dafür zu sein. Nicht das er es deswegen nicht wiederholen würde, immerhin lernte Liz vielleicht auch mal was dazu sich nicht ständig nur auf hübsche Männer Ärsche zu konzentrieren und ihre Umgebung besser Wahrzunehmen. Nicht das was an hübschen Ärschen auszusetzen war. Wirklich! Ihr Geschrei war nicht das was er allerdings erhofft hatte, es war kein Schrei nach Hilfe sondern Forderungen die kein Entführer entgegen kommen wollte, er sollte ihr vielleicht mal eine Anleitung geben wie man sich als Opfer verhielt, er selbst hatte damit ja auch schon öfter als ihm Lieb war die Erfahrung gemacht, immerhin war die Marine seit Jahrhunderten hinter ihm her. Zu seinem Scham hatte sie ihn auch einige male geschnappt, oder er wurde verkauft ... verraten, gekidnappt während er besoffen in der Ecke gelegen hatte, das volle Programm eben. "Gehst du so immer mit deinen Männern um? Also wirklich...", murmelte er während sie weiterhin ihre Stimme gegen ihn erhob, wobei er aber vergaß Batman zu sein, doch sie hatte es offensichtlich nicht bemerkt, puh! Doch als sie schließlich da und auf dem Weg zu Schiff waren, stellte sie die alles Entscheidene Frage und Nassirs Crew Mitglieder sahen ihn Ratlos an, er selbst überlebte einen Augenblick noch was er ihr sagen sollte bis ihm etwas passendes einfiel. "Ich bin vom CBP, für sie übersetzt ein Special Agent der Marine.", diese Informationen ließ er noch einen langen Augenblick lang auf sie wirken, er fand er hat sehr Überzeugt geklungen. Im Grunde hatte er nur das gesagt was ihm mal ein Agent eingeflüstert hatte als er ihm eine runter gehauen hatte, sie waren hinter einer Perle her gewesen die in Nassirs Schatzkammer seinen Platz gefunden hatte, bekommen haben sie, sie nicht... nur so als Randinfomation. "Meinen Boyy werden sie um ihretwillen niemals zu Gesicht bekommen, Gnade den Göttern wenn doch.", murmelte er ihr noch dunkel entgegen ehe er einfach nicht mehr konnte und los lachen musste, jetzt war sowieso alles vorbei... darum zog er ihr ihre Maske ab und grinste sie verstohlen an. "Hallo Lizzy! Ich hab doch im letzten Brief eingekündigt dass ich den größten Schatz von Neuseeland zu klauen zu gedenke. Dein Goldenes Haar passt perfekt in meine kleine Drachenhöhle im Ozean.", schmunzelte er vor sich hin während er ihre Fesseln aufschnitt und darauf hoffte das sie ihn nicht umbrachte, aber vielleicht half es ja das er sich so eingeschleimt hatte wie ein Feigling der er manchmal war? Vielleicht war die Erleichtung aber auch so groß das sie ihm nicht böse war, immerhin hatte er sich wirklich Mühe gegeben dem ganzen einen Horror Film mäßigen Touch zu verleihen, nächte mal sollte er vielleicht nur die Kulisse besser wählen, Schiffsgeräusche um sich herum waren nicht wirklich beunruhigend. Ein altes knarriges Haus wäre die bessere Wahl gewesen... mhm eine Überlegung war es Wert ~
"Loch Nessi ist wieder in der City! Ich habe vor eine weile zu bleiben, hab ja gehört es gibt hier viel Stress. Ich war auch schon in der Akademie, aber da warst du nicht und da blieb nur eine Möglichkeit, Willst du das Bild was du angestarrt hast eigentlich? Ich kann später zurück gehen und mal sehen was sich machen lässt..." , das sie beide Kleptomanen waren, war wohl ein Erbe ihrer geliebten Mutter und schweißte sie extrem zusammen. Allein bei dem Gedanken musste Nassir schon fast Schnurren, Liz war absolut seine Lieblingschwester und er zeigte es ihr auch immer wieder~

@Elizabeth Barclay i


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#4

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 14.06.2018 12:44
von Rex Hyde • 23 Beiträge

Nichts...da war einfach gar nichts mehr. Das Letzte wovon er noch wusste war, dass er gekämpft hatte...aber nicht gegen irgendjemanden, sondern gegen seinen eigenen Partner. Er hatte Nareks Movements in und auswendig gekannt, da musste irgendetwas passiert sein, denn er...er hatte verloren. Er hatte nicht nur den Kampf verloren, sondern einfach alles. Sachte schupsten ihn die Wellen hin und her, trugen ihn im flachen Wasser und wogen ihn sanft, wie die tröstenden Arme einer Mutter, die versuchte ihr sterbendes Kind zu beruhigen, bevor es für immer schlafen gehen würde. Rex mutete im Moment sehr einem gefallenen Engel an, denn er war mit sichtbaren Schwingen gestorben, die nun groß aufgefächert unter ihm lagen und so dafür sorgten, dass er nicht absoff - was allerdings sowieso keine Rolle mehr spielte, denn er war...ja er war tot. Seine Haut hatte einen fahlen Grauton, seine blauen Augen hatten jegliche Farbe verloren und von seiner Kleidung war kaum noch etwas über, dass nicht vollkommen zerstört war. An seiner Halsbeuge konnte man ein faustgroßes Hämatom erkennen, was lediglich von einem wirklich unbarmherzig brutalen Biss her rühren konnte. Ja, Narek hatte ihn getötet. Auf gewaltsame Art und Weise aus dem Leben gerissen und gleichsam ironsicherweise, hatte er ihn ewig ans Leben gekettet. Er hatte Rex seinen Himmel genommen, alles was er je gewollt hatte. Der Christ war nun genau so eine Laune der Natur wie sein Schöpfer...und damit war nicht Gott gemeint, sein Gott den er so liebte, erhörte ihn nun nicht mehr...
Nassirs Männer wurden auf den Treibenden aufmerksam, während dieser mit seiner Schwester sprach und obwohl sie erst unsicher waren, was sie tun sollten, wollten sie ihren Kapitän wohl nicht unterbrechen, weswegen einfach Jemand einen Haken holte, mit dem man normalerweise treibendes Gut an Bord holen konnte, doch diesmal nutzten die das lange Utensil am Ende der Holzstange dazu, um Rex aus dem Wasser zu fischen, wie einen gestrandeten Babywal. Sie mühten sich sichtlich ab, denn der Jäger war groß und gut gebaut, noch dazu waren seine Kleidung voller Wasser und seine Schwingen wogen auch nicht nur ein paar Gramm. Das Ganze spielte sich in Nassirs Rücken ab, weswegen es wohl erst nur Liz sehen konnte, wenn sie es denn schaffte an ihrem Bruder vorbei zu linsen. Rex klatschte schließlich regungslos an Deck und blieb genau so liegen, wie man ihn vom Haken gelassen hatte, der sich an einer Wunde in seiner Schulter verfangen hatte, doch dass er keinen Mucks von sich gegeben hatte, war wohl ein klares Indiz dafür, dass er nicht am Leben war. Das geschwungene Metall hatte sich in ihm so verfangen, dass der Führer des Hakens nicht mehr los kam und begann herum zu zerren und zu ziehen, was zur Folge hatte, dass es so aussah, als würde er mit dem gefallenen Nephilim den Boden wischen. 'Ehmn...Captain? Wir haben-', wollte er gerade anfangen, als er endlich den Haken aus Rex gelöst hatte, doch als sie sich alle um ihn herum versammelten um ihn zu begaffen, regte sich plötzlich etwas in ihm. Mit einem Mal begann der vermeintliche Leichnam zu würgen und bäumte sich auf, bevor er zur Seite fiel und einen großen Schwall an Wasser und gestocktem Blut auswürgte, bis er hustend und erstickt nach Luft rang. Rex wurde erschlagen von allen Eindrücken, alles tat ihm weh, er fühlte sich als hätte er hohes Fieber und sein Herz raste wie verrückt. Er hatte...Panik! Gerade war er noch tot gewesen und- wieso lebte er wieder?! Er hatte gewusst, dass er tot gewesen war, was sollte die Scheiße? Ihm schwindelte und alles war einfach zu grell für seine Augen, alles war zu laut und...was hämmerte hier nur so unerträglich in seinem Gehörgang? Ja, es waren die Herzschläge der Crew, doch dass das noch nicht alles gewesen war, was der gefallene Nephilim durchmachen müsste, ahnte er jetzt noch nicht, sonst wären ihm diese kleinen Wehwehchen wie Kinkerlitzchen vorgekommen.

@Nassir Lockhart @Elizabeth Barclay



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#5

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 20.06.2018 18:04
von Elizabeth Tregaron • 32 Beiträge

Die blonde Hexe nahm alle ihre Jobs und Aufträge sehr ernst. Immerhin konnte der kleinste Fehler fatale Folgen haben und sie hatte jetzt schon einige Jahrhunderte immer wieder ziemliches Glück gehabt - was sie zum Teil aber auch ihrer sehr guten Organisation und Planung zu schrieb. Womit sie aber nicht gerechnet hatte war, dass ihr Lieblingsbruder ihr in die Quere kommen könnte und den entspannten Tag im Museum zu einem filmreifen Hollywoodstreifen machen würde. Anders als man es von der hübschen jungen Frau vielleicht denken mochte, hatte sie an diesem Tag ausnahmsweise kein Auge für hübsche Männerhintern, sondern sie konzentrierte sich voll und ganz auf die möglichen Zielobjekte, studierte die Aufhängungen der Bilder, die Sicherheitsvorkehrungen, Kameras in den Ausstellungsräumen. Ihrem geschulten Blick entging in dieser Hinsicht absolut gar nichts. Dafür entging ihr aber ein schmucker Männerpo, nämlich der von Nassir. Seinen Kommentar zu ihrem Umgang mit Männern bekam sie glücklicherweise nicht mit, den ihr fehlender Blick für das besagte Hinterteil stand ihr nicht nur an diesem Tage im Wege, sondern setzte sich schon seit einiger Zeit in ihrem Leben fort. Vielleicht sollte sie sich daher lieber mal Tipps von ihrem Bruder geben lassen, wie man es anstellte, dass man so etwas in seinem Leben begrüßen durfte, anstatt wie eine alte Jungfer Tag ein, Tag aus, im Museum zu hocken und Bilder an zu starren. Wie ihr Bruder jedoch einfach Menschen zu mopsen, kam für sie auch nicht in Frage, fehlte ihr dazu aber auch die personelle Unterstützung einer Crew. Selber Opfer einer ‚Entführung‘ zu werden, damit hatte sie aber auch nicht gerechnet und so war es nur selbstverständlich, dass sie ihrem Ärger darüber Luft machte - lautstark. „Von was? Ja, klar und ich bin die Kaiserin von China. Und seit wann klaut die Marine unschuldige Frauen aus Museen?“, fragte sie mit einem gehässigen Lachen, während sie weiterhin versuchte die Schnüre los zu werden. Viel zu sehr mit ihrem eigenem Schicksal beschäftigt, bekam sie nicht mit, was für Treibgut die Mannschaft ihres Bruders aus dem Meer fischte. Stattdessen ging sie lieber weiter auf den Rädelsführer los. „Das werden wir ja noch sehen, wen ich wann zu Gesicht bekomme“, grummelte sie leise vor sich hin, als auch schon ein bekanntes Lachen an ihr Ohr drang. Bevor sie ihren Bruder auch schon sehen konnte, lachte auch sie los, schwankend zwischen Erleichterung und Ärger und boxte nach ihm, noch immer mit gefesselten Händen. „Nassir! Was fällt dir ein, mich so zu erschrecken? Ich hab zwischenzeitlich wirklich gedacht, die Nephilim spielen mal wieder Moralapostel“, kam es lachend von ihr, wobei mittlerweile die Erleichterung überwog. Immerhin hing sie sehr an Nassir und ihm konnte sie eigentlich nie lange böse sein, verband die beiden Geschwister viel zu viel miteinander. „Du bist ein Schuft Nassir. Ein hundsgemeiner Schuft und Dieb“, schimpfte sie immer noch lachend mit ihm, während er ihre Fesseln löste. „Durch die Tragödie beim Fest der Elfen und dem ganzen Stress in der Akademie, hab ich das total vergessen, dass du kommen wolltest“, gestand sie mit einem entschuldigendem Schulterzucken, ehe sie weiter redete, „ach... und dieser größte Schatz der Insel bin also ich, ja? Verrätst du mir dann auch, was ich die ganze Zeit in deiner Höhle machen soll? Nimm mich das nächste mal lieber mit deinem Schiff mit...“, und mit diesen Worten zog sie Nassir in eine Umarmung. „Du hast mir gefehlt Bruderherz und ja, ich will das Bild haben. Wir können es gerne gemeinsam beschaffen“, meinte sie augenzwinkernd, während ihr Blick hinter Nassir, bei seiner Crew hängen blieb, die mehr oder weniger ratlos um etwas herum standen. Das Lächeln verschwand aus ihrem Gesicht und sie löste sich nur widerwillig aus der Umarmung ihres Bruders. Allerdings wollte auch sie sehen, was seine Männer so ins Staunen versetzte, waren es doch alles gestandene Seemänner. Sie griff nach der Hand ihres Bruders und zog ihn mit sich, zu seinen Männern, damit er ihr folgte und wohl auch aus reinem Egoismus, wollte sie sich nicht schon Wieder von ihm trennen. Verwundert schob sich die zierliche Blondine an den Männern vorbei, die ihr und Nassir bereitwillig den Weg frei machten, sodass die beiden blonden Geschwister auf die unglückselige Beute schauen konnten. „Oh mein Gott“, entkam es der Hexe und sie schlug sich die Hand vor den Mund bei dem Anblick der offensichtlichen Wasserleiche, als sich der Hüne zu ihren Füßen jedoch regte und würgte. Ihr Blick fiel auf die mit Wasser durchdrängten, riesigen Schwingen, die offensichtlichen Wunden und die zerfetzte Kleidung. „Er ist ein Nephilim“, zischte sie nur angstvoll und wich zurück, so dass Nassir nun zwischen ihr und Rex stand.

@Nassir Lockhart @Rex Hyde


             
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#6

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 23.06.2018 13:38
von Nassir Lockhart • 92 Beiträge

Sicher viele wären Sauer gewesen wenn sie entführt worden wären und würde ihn für diese Angst, die er ja vollkommen unnötig hervorgerufen hatte, sicher den Hals umdrehen. Doch das hier war Liz' , sie wäre ihm so halb böse, dafür liebte sie ihn viel zu sehr als ihn großartig schmollend anzusehen. Vielleicht lag es auch daran das sie ihn eher selten sah, da schluckte man mehr herunter als das man die gemeinsame Zeit damit verschwendete wütend zu sein, das konnte sie auch noch den Rest des Jahres sein wenn es Nassir wieder raus auf See lockte, wie vom Geruch frisch gebackenen Apfelkuchen angezogen, roch das Meer für ihn. Ver-füh-re-risch. Als Nephilim würde sich der Pirat welcher sich schneller in der Umarmung der Blonen Frau wiederfand als gedacht, wirklich nicht bezeichnen, er hätte ja wirklich ein Mensch sein können war das so unwahrscheinlich? Nachdenklich legte Nassir den Kopf schief und erneut stellte sich ihm die Frage warum alle den Menschen so wenig beachtung schenkten obwohl sie die am meist verbreiteste Rasse der Erde waren und mehr Dinge erfunden hatte die, die Moderne Welt prägten als alle anderen Wesen zusammen. Im Gegensatz würde er die Menschen niemals aus der Gleichung ausschließen, sie hatten zwar weder Krallen, noch Magie oder eine tiefe Verbindung zur Natur, ihre Macht bestand daran anpassbar auf alles zu sein. "Ich hoffe das Nephilim dich nicht aus Museen klauen, sonst müsste ich eifersüchtig werden. Aber es war ein schönes erwachsen aus dem Schock huh?", grinste er auf die Blondine runter, als seine Hand über ihren Rücken strich und er sie in eine feste Umaung zerrte die sie sich entgegen warf. Seine Augen und Aufmerksamkeit war auch ebenso noch auf seine Schwester fixiert als sich seine Mannschaft dran machte einen kleinen Schatz aus dem Meer zu fischen, denn immerhin bekamen er gerade Herzallerliebste Komplimente an den Kopf geworfen. Ein hundsgemeiner Schuft und Dieb , waren aus so mancher Sicht beleidigungen, doch für den Piraten war das nur ein nettes streicheln seines Egos. Ein kleines fast schon selbstverliebtes lächeln resultierte aus den Komplimenten der Hexendame und mit jener guten Laune in der Stimme fuhr er auch schon fort " In meiner Höhle sind wunschöne Schätze aus längst vergessenen Zeiten, du kannst einige Krönchen anprobieren~... aber ok, hast gewonnen.", schlug er ihr als beschäftigung vor, aber wenn er ehrlich war hatte er sich darum keine Gedanken gemacht, daher ließ er das Vorhaben wohl auch wieder fallen. Erst dann sprach ihn Benji an und offenbarte die Leiche welche gerade an Bord geborgen wurde, Nassir rappelte sich also fix wieder auf und besah sich den Mann auf dem Boden während Liz Blick ziemlich geschockt wirkte, war das für Nassir nichts neues. War nicht seine erste Leiche, allerdings war das schon einige Jahre her seit er zuletzt eine raus gefischt hatte, jetzt wo alles so modern war verbrannte man lieber die Leichen statt sie ins Wasser zu werfen und allem voran wurden sie dann nicht von ihm gefunden. Überraschungen gab es aber auch...
Doch womit nicht mal er gerechnet hatte war das die Fake Leiche mit einem Ruck der durch dessen Körper ging anfing fürchterlich ekelig, Nassir verzog dabei das Gesicht, zu würgen und Wasser zu erbrechen. "Pfui.", doch als sich der Brillenträger sich so wild regte, roch Nassir etwas ungewöhnliches an ihm. Etwas was er eigentlich bissher nur bei einer Person ausgemacht hatte und die hatte den Titel das größte Arschloch von Auckland zu sein. Was einen Schatz hab ich da erwischt?, war der Stille Gedanke der ihn dabei durchfuhr und er entschied mit einem mal auf sich Aufmerksam zu machen indem er nach dem Arm des ehemaligen Nephilim Griff. "Heay heay~ alles ist gut, okay? Du bist hier sicher, atmen aahh perfekt du machst fortschritte.", flüsterte er ihm sanftmütig zu während er austeste auf welche Reize Rex reagierte. Was das hieß? Er senkte seine Stimme, bewegte seine Hand in der nähe seines Gesichts und schnipste sogar einmal. Offensichtlich funktionierte alles einwandfrei, er hatte auf hören, sehen und , den geblähten Nasenflügeln zur folgen, und Geruch reagiert. "Stecken wir ihn in eine Dusche, oh Liz wie es aussieht bist du mitten in ein Abenteuer geraten, das da... war vermutlich unser neuer bester Freud Nari popari~" , säuselte er gut gelaunt vor sich hin während er sein Handy zückte und Eiskalt ein Bild von Rex machte und mit VIELEN Herzen an Nikho schickte, hinzu kam ein Liebervoller Text das seine 'Fledermaus seine Kinder im See verloren hat.' Ob der Seemann irgendwas davon ernst nahm? Nein... wie könnte er auch, alles andere wäre ja auch zu schön um war zu sein.

@Elizabeth Barclay @Rex Hyde


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#7

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 25.06.2018 02:24
von Rex Hyde • 23 Beiträge

War es ironisch...oder ein Zeichen von Schwäche, dass das Erste was er tat - neben Panik haben natürlich - war, sich nach Narek um zu sehen? Nein wohl kaum. Zumindest nicht wenn man gesehen hatte was er gesehen hatte...gefühlt hatte was er gefühlt hatte...nicht, wenn Narek der eigene Mörder war. Nein, jeder der gefühlt hätte wie er einen zerbrochen hatte wie ein wertloses Streichholz, völlig mechanisch, vollkommen animalisch, nachdem er seine Zähne in das Fleisch geschlagen und sich genommen hatte wonach ihm war,...dann würde man die blanke Angst in den Augen des Gefallenen verstehen, der sich auf dem Schiff wiederfand und direkt von seinen widerkehrenden Sinnen gepeinigt wurde. Die Wesen, die im umgaben, waren unbewusst wahre Leuchtfeuer, fast wie Explosionen für seine Wahrnehmung, ob sie es wollten oder nicht und Rex konnte es nicht aussperren. Sein Herz raste wie das eines gehetzten Kaninchens und er ließ den Blick immer noch wandern, während sich seine Lungen immer wieder hektisch und schmerzlich zusammenpressten, um seinen Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Das Salz des Wassers brannte darin wie Feuer und auch so schien es ihm, den Umständen entsprechend, nicht gerade gut zu gehen. Dass diese Fremden vor ihm zurückwichen, oder erst gar nicht näher kamen - so wie Elizabeth es klugerweise vorzog - war ein Segen für den sich wandelnden, schwarzen Engel...doch nicht alle spielten nach diesen instinktiven Regeln. Einer musste ja immer aus der Reihe tanzen! Noch während er wirre, unverständliche, aber deutlich verzweifelte Laute von sich gab, trat Jemand an ihn heran, was Rex extrem ins Ghetto seiner bröckelnden Existenz krachte. "Neineinein!", kam es ihm panisch und heiser über die Lippen, während er versuchte rückwärts vor Nassir weg zu rutschen, doch als Dieser auch noch nach seinem Arm fasste, reagierte sein sich verändernder Körper auf eine Weise, die ihn zutiefst schockierte. Das knurrende Fauchen, dass deutlich zu animalisch klang, als dass es ein Mensch hätte erzeugen können, trieb unnatürlich lange Fangzähne aus seinen Kiefern und das auf so brutale Weise, dass er das Gefühl hatte sein Oberkiefer wäre dabei in tausend Teile gesplittert. Das bestialische Geräusch gipfelte deswegen in einem sehr menschlichen und sehr schmerzerfüllten Aufschrei, unter dem sich der hochgewachsene junge Mann erneut krümmte und seine Schläfe schwer atmend auf die Dielen des Schiffdecks drückte, wo sein stoßartiges Ausatmen, gemischt mit seinen schmerzenslauten, die Oberfläche des Salzwassers kräuselte, dass er aus dem Meer mitgebracht hatte. "W-was passiert mit mir?", perlte es Rex kaum verständlich und heiser über die Lippen, während seine sonst so trüb blaugrauen Seelenspiegel unnatürlich kräftige Farbe annahmen. Jeder Knochen in seinem Körper fühlte sich zertrümmert an, jeder Muskel war zum zerreißen gespannt und das Beben in seinen mitgenommenen, grauen Schwingen, ließ die Federn rascheln wie Espenlaub. Er versuchte sich irgendwie in einem kläglichen Versuch mit ihnen zu bedecken, sich vor den Fremden zu schützen und sich vor der Sonne zu verstecken...einfach vor allem, doch die Pause die ihm sein sich verändernder Körper gab, war niederschlagend kurz. Durch den blendenden Schmerz, drehte sich dem einstigen Nephilim der Magen und er konnte kaum etwas sehen, bevor er seine unnatürlich blauen Augen auch schon wieder unter der nächsten Welle der Zerstörung und Erneuerung zusammenpresste. Dass alle Anwesenden an Deck, gerade Zeugen einer sehr sehr unschönen Erschaffung eines Individuums einer neuen Rasse waren, ahnte wohl Keiner...erst recht nicht Rex selbst, doch Eines hörte er bei den Worten des Blonden ganz klar heraus. 'Narek'. Es war wie ein Impuls, der sein Martyrium erneut anfeuerte. Er wollte mit einer seiner Schwingen nach Nassir schlagen, doch bevor ihn der kräftige Flügel zur Seite wischen konnte, zuckte er zurück und krümmte sich unter Pein, wie sein Träger, während unschöne, knackende Geräusche durch die holen Knochen gingen. Rex war alles, nur kein Weichei, was die vielen Narben, die man durch seine zerfetzte Kleidung an seinem Rücken durchblitzen sehen konnte, verrieten, doch dennoch...das was da gerade mit ihm passierte trieb ihn an den Rand der Bewusstlosigkeit. In einem letzten Rascheln, begann sich sein Federkleid von seinen Schwingen zu lösen, wie die Blätter eines Laubbaumes im Herbst, doch viel grober, als würde man sie ihm mit bloßen Händen ausreißen. Zwischen seinen gequälten Schreien, flehte er den Kapitän des Schiffes an, dass er machen sollte dass das aufhörte, dass er ihn erlösen solle, doch diesen Wunsch hätte er wohl besser an jemand Anderes richten sollen. Egal an wen, jeder Andere hätte es bei den grausigen Anblicken wohl getan, doch bei Nassir war dieses Flehen nach Erlösung wohl fehl am Platz. Hätte er sich doch an die Hexe gewandt, vielleicht hätte sie genug Erbarmen für das gequälte Geschöpf aufgebracht, um ihm den Gnadenschuss zu kommen zu lassen. Unter den rasant abfallenden, riesigen Federn, kam eine dunkle, lederne Membran zum Vorschein, die stark an die Schwingen einer Fledermaus erinnerte, nur in wesentlich gigantischeren Dimensionen. Als die gefährlichen Krallen aus den Gelenken an seinen Schwingen herausschossen wie gekrümmte Enterhaken, war es endgültig vorbei. Diese letzte Etappe seiner Transformation hatte ihn in eine tiefschwarze Ohnmacht fallen lassen, die seinen geschundenen Leib regungslos hatte zusammensacken lassen, doch das war wahrscheinlich das Beste, was ihm hätte passieren können. Was danach mit ihm passierte, lag vollkommen im Dunklen für den frisch gebackenen, schwarzen Engel, der in einen schweren, traumlosen Schlaf fiel.

@Elizabeth Barclay @Nassir Lockhart



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#8

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 01.07.2018 22:11
von Elizabeth Tregaron • 32 Beiträge

„Ein oder zweimal die Woche, klauen mich Nephilim aus Museen. Darum war ich ja auch so eine vorbildliche Geisel. Fandest du nicht?“, brachte die blonde Hexe lachend hervor, ehe sie ihrem Bruder einen Kuss auf die Wange gab. „Du darfst der Einzige sein, dem ich so etwas dummes wie Eifersucht nicht böse nehme“, kam es augenzwinkernd von ihr. Nassir war in der Tat einer der wenigen Menschen, dem sie so gut wie nie böse sein konnte, egal was er auch anstellen mochte. Sie liebte ihn über alles und der Umstand, dass sie sich selten sahen, oft auch einige Jahre gar nicht, tat sein übriges dazu, dass sie ihm nicht wirklich lange böse sein konnte. Dafür war ihr die Zeit mit ihm zusammen einfach viel zu kostbar. Er betrachtete sie als größten Schatz von Auckland? Nun, das tat sie umgedreht genauso. Keine Gemälde, Skulpturen oder andere Kunstwerke waren so kostbar, wie die Liebe und der Zusammenhalt von Geschwistern. Darum nahm sie ihm auch seinen Streich nicht übel, sondern verbuchte es unter Erinnerungen, die sie irgendwann mal ihren Kindern erzählen konnte - sollte sie jemals welche haben. „Oh, ich darf Krönchen anprobieren? Das wollte ich schon immer mal machen. Königin Elizabeth Klingt dich sehr eindrucksvoll oder nicht? Die wievielte wäre ich? Die Dritte oder vierte? Egal...“, lachend sah sie zu ihrem Bruder, „du hast mir furchtbar doll gefehlt Nassir“, gestand sie leise und beruhigte sich sofort, als er sie nur fester in die Umarmung zog. Familie war immer wieder etwas beruhigendes, schoss es ihr durch den Kopf, als einer von Nassirs Männer zu ihnen trat und sie auch schon selbst den kleinen ‚Schatz’ entdeckte und ihrem Bruder folgte. Jedoch blieb sie selbst in sicherem Abstand zu der vermeintlichen Wasserleiche. Nicht da sie sich vor Leichen fürchtete, als Hexe eines gewissen Alters, hatte sie schon einiges gesehen und erlebt, dieses Schauspiel hier jedoch, war etwas anderes. Vielleicht weil das vor ihnen ein Nephilim war und sie nicht gerade ein Freund dieser Wesen - verständlicherweise. Dass Nassir jedoch ohne große Hemmungen direkt an den Fremden heran trat, als dieser Wasser spuckte und ihn auch noch am Arm packte und mit seinen Fingern vor dessen Gesicht schnipste, war ihr alles andere als geheuer. Sie griff nach dem Arm ihres Bruders, „Nas, nicht...“, kam es über ihre Lippen, als Rex auch schon ein nicht mehr menschliches Knurren ertönen ließ und Fangzähne sichtbar wurden. Erschrocken fuhr sie zurück und starrte den ehemaligen Nephilim gebannt an, während ihr Bruder in aller Seelenruhe weiter und sogar ein Bild von dem gepeinigten Mann machte. Verständnislos sah sie zu dem Kraken. „Was genau meinst du damit, dass das da, Narek war?“, dabei zeigte sie auf den ehemaligen Nephilim und nickte zustimmend, „Ja, eine Dusche würde ihm wirklich gut tun. Er riecht etwas“, stellte sie nüchtern fest und sah kurz zu Rex. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen du wandelst dich gerade... Fangzähne... Vampir...“, kam es ungewohnt kühl von der Blondine. Sie traute dem Wesen vor sich nicht, auch wenn sein Zustand Mitleid in ihr auslöste. Er war ihr absolut nicht geheuer und wieder wollte sie ihren Bruder von ihm wegziehen, als Rex sich endgültig wandelte. Fasziniert und abstoßend zu gleich sah sie, wie seine Federn wie trockene Laubblätter im Herbst, von seinen Schwingen fielen und er sich vor Schmerzen quälend, am Boden wälzte. „Oh mein Gott...“, hauchte sie tonlos und schlug sich die Hände vor den Mund, während in ihre Augen Tränen traten und sie sich abwenden musste. „Wir müssen Nik davon berichten“, murmelte sie leise, nichts ahnend, dass ihr Bruder bereits eine sehr aussagekräftige Nachricht an den Hexer geschickt hatte. Wieder drehte sie sich zu ihrem Bruder und der Anblick der sich ihr bot, jagte ihr eine Gänsehaut über den Nacken, während die Mannschaft ebenfalls gebannt auf den sich am Boden krümelnden Rex starrte. „Nassir... ich... ich muss hier weg. Sehen wir uns in der Akademie, wenn du dich hier um... alles gekümmert hast?“, fragend sah sie zu ihrem geliebten Bruder, der fast schon verliebt auf das Ding am Boden sah. Eine Faszination, welche sie im Moment nicht nachvollziehen konnte. „Ich... ich sah Nik Bescheid, was du hier hast“, kam es von der blonden Frau und sie drückte ihrem Bruder noch einen Kuss auf die Wange, ehe sie vom Schiff verschwand und sich auf die Suche nach einem Taxi machte.

@Nassir Lockhart @Rex Hyde ... ich wäre dann raus


             
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#9

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 03.07.2018 14:13
von Nassir Lockhart • 92 Beiträge

Es gab mit Sicherheit einiges Moral verwerfliches daran wie Nassir sich benahm, schließlich entführte er seine eigene Schwester und erwartete auch noch das sie sich über ihn freute nachdem er ihr vorgegaukelt hatte sie würde entführt werden und womöglich gefoltert. Das man der frohnatur trotzdem vergab grenzte an ein Wunder, viele würden es eventuell Charme nennen, darüber dachte Nassir aber üblicherweise nicht nach. Sein Motto war immerhin 'Einfach mal ausprobieren' ... naja und 'Alles was ich anlecke ist meins' , doch das war eine andere Geschichte. "Mittelmäßig, du warst ziemlich frech das könnte einem den Kopf kosten.", versuchte er ihr, womöglich erfolglos, ins Gewissen zu reden das sie doch schon sehr eigen war. Nicht das man wirklich eine gute Geisel abgeben musste und die Chance als eine Gefange zu nehmen war dann jedoch verschwindend gering, das ganze war sicher als eher lächerlich als ein wirkliches training. Doch bei ihren Fragen schwirrte ihm etwas den Kopf, sicher man konnte ihn als Spontanen Menschen bezeichnen doch das waren absolute frauen Fragen auf die er keine vernünftige Antwort hatte, daher kam nur Schwachsinn heraus der @Elizabeth Barclay ein wenig zum kichern brachte ehe ein anderes Event ihre beider Aufmerksamkeit bedarf. Er fand Rex eigentlich sehr amüsierend, was viele als Grausam von ihm bezeichnen würden, doch für den Brillenträger war es wohl Glück im Unglück bei Nassir zu landen der, der bitte des Mannes niemals nachkommen würde. Ihm fehlte dieses Mitgefühl dafür, es lag nict in seinem Wesen die schmerzen anderer zu beenden oder Wandlung als etwas schlechtes zu empfinden, er war ein Hydra und seine Instinkte sehr Primitiv gehalten. Sein Sozialverhalten war allgemein Fragwürdig, nicht nur wegen seinem Wesen sondern auch wegen der Jahrelangen Isolation auf einer einsamen Insel, manche Dinge aus seiner Kindheit konnte er einfach nicht zurück gewinnen und sie waren auf ewig verloren. Kurz strich er also beruhigend über die Hand seiner Hexenschwester welche in ihrem Mitgefühl ertränkt wurde, Nassir selbst empfand nichts außer Neugierde, so beantwortete er die Frage seiner Schwester auch mit einer unmenschlichen Seelenruhe obwohl Rex gerade innerlich in seinen Schmerzen erstickte. "Oh? Noch nicht gehört? Narek Jones Cardes hat sein Nephilim Dasein hinter sich gelassen und ist irgendwas zwischen Vampyr und Nephilim, Raphael und Nikho müssten da mehr wissen. Er hat auch so Emo Flügel wie unsere kleine Wasserleiche hier.", grinste er zu ihr hoch während Rex wimmerte und sich windete unter dem was in seinem Körper vor sich ging und lenkte damit wieder den Blick des älteren auf sich. Letztenendes wunderte es ihn nicht wirklich das Liz sich dazu entschloss das Nikho persönlich zu erzählen was Nassir hier eingefangen hatte, vielleicht aber auch war das eine Ausrede um sich diesem Anblick zu entziehen und dabei aber trotzdem zu Helfen. Der Seemann aus Leidenschaft nickte ihr noch zu, gab ihr ein Kuss auf die Wange und verabschiedete sich herzlich. Keiner der beiden dachte daran das seine Kleptomanin von Schwester noch sein Portmonee besaß, damit würde er sie wohl später wieder belästigen müssen, gewiefte Frau!
"Heh nicht... oh jetzt isser wech.", murmte er zu dem Mann runter welcher kurz darauf sein Bewusstsein verlor und Nassir fast schon enttäuscht zurück ließ, das Gefühl aber schnell wieder abschüttelte und stattdessen in Aktion trat. Mit wenigen Handgriffen hatte er Rex über die Schulter gehieft und verschwand mit ihm zusammen runter in seine Kammer wo er das neu erschaffene Wesen zu aller erst duschte und dort die Restlichen Federn aus den Flügeln zupfte. Sich Zeit nahm Rex zu betrachten, seine Haare zu waschen, die Wunden zu inzbezieren und schlussendlich sogar komplett neu einkleidete. Zufrieden mit seinem Werk legte er ihn schlussendlich sogar in sein Bettchen und tat... etwas Typisch Nassirhaftes. Statt ihm ein merkwürdigen Kuss auf die Stirn zu geben, leckte er einfach seine Wange an und regte sich wie ein zufriedenes Tier, immerhin hatte er Rex gefunden also war er jetzt sein Schatz den er in seiner Höhle hatte. Doch dämlich war das Tier nicht, dementsprechend stand er auf und verließ den Raum und bei seinen Kollegen ein wenig Blut zu erbitten falls sein Schnösel im Schlafrock asbald aufwachen würde. Nachdem er auch diese Gute Tat vollbracht hatte und das ganze in einen Smoothie Becher füllte damit Rex nicht gleich am Rad drehte wenn er was trinken musste. Immerhin sah man durch den Deckel nichts. Natürlich hatte Nassir keinerlei Übung mit Schwarzen Engel, hatte noch nie vor Narek von der Rasse gehört, jedoch kannte er sich mit Vampyren aus und die Übung sah man ihm an bei seinen ganzen Vorbereitungen. Noch während das Schiff ablegte und seine Segel sie in den Pazifik führten, saß er selbst in seiner Kammer bei Rex und laß ein Buch während er drauf wartete das sein neuer Schatz seine hübschen Augenlider öffnete. @Rex Hyde Aufwachen Dornröschen!

tbc : Kammer - Nassir


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zuletzt bearbeitet 03.07.2018 14:14 | nach oben springen

#10

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 30.07.2018 13:35
von Rex Hyde • 23 Beiträge

Cf: Kammer - Nassir

"Aber ich bin kein 'Ding'! Ich bin kein Hab und Gut, dass man einfach entwenden kann", hielt Rex weiterhin dagegen, denn dieses Verhalten empörte ihn doch mehr als erwartet. Doch warum? Nur weil er kein Nephilim war? Das Institut betrachtete all seine Angestellten als Eigentum, sie verfügten über ihre Leben, sagten ihnen was sie zu tun und zu lassen hatten...unterschied sich das wirklich so sehr von seiner jetzigen Situation? Als der Brite diesen Gedanken bemerkte, blinzelte er ein wenig und fuhr mit seiner aufbrausenden Laune herunter. Er gehörte nun zu ihm? Diese Wortwahl traf den ehemaligen Brillenträger an Stellen, die für gewöhnlich vollkommen unberührt blieben und die Tatsache, dass Nassir mit wenigen Worten solche Emotionen in ihm auslösen konnte, war ihm immernoch mehr als unheimlich. Eine verdächtige Röte manifestierte sich auf seinen blassen Wangen. Was hatte dieser Kerl nur an sich, dass ihn so dermaßen aus der Fassung brachte? Rex war immer bekannt für sein stoisches Verhalten gewesen. Selbst in Ausnahmesituationen, war er die Ruhe in Person geblieben, zumindest während er arbeitete und Rex' gesamtes Leben hatte nur aus Arbeit bestanden. Waren es vielleicht nur die Versuche einer verkümmerten Emotionswelt in ihm, die versuchte irgendwie an die Oberfläche zu kommen? Er musste das unterbinden, bevor es eskalierte! Nein, er würde diesem blonden Schönling sicher nicht so viel Macht über ihn einräumen! Ja, das nahm sich Rex felsenfest vor und trat deswegen einen Schritt zurück, würgte seine aufkeimenden Instinkte irgendwie ab, doch Nassir machte es ihm wirklich nicht leicht. Erneut war der Lockenschopf da und kam ihm diesmal so nahe, dass ihm beinahe der Atmen stockte. Der Größere spannte die Schultern und blinzelte den Kapitän des Schiffes nur verdattert an, der so selbstsicher und ungeniert einen Kuss auf seinen Handrücken gesetzt hatte, der seinem Gesicht so nah gewesen war. Für einen Moment blieb womöglich sogar sein Herz stehen, bevor es erneut zu rasen begann, bei der kessen Neckerei, die ihm da verbal entgegenschwang. Als Nassir sich von ihm abwandte, fühlte er wie seine Beine bebten, da er dem Impuls widerstehen musste, dem Blonden sofort zu folgen. Sein Körper sträubte sich seit seiner Wandlung massiv gegen die gut durchdachten Befehle, die sein Gehirn aussandte, als würde etwas Anderes...Stärkeres, nun die Kontrolle über ihn übernehmen, Stück für Stück, mit jeder Minute mehr. Rex atmete flatternd durch und schob all seine Gedanken, die sich überschlugen wie ein Stück Triebholz im Wellengang, in den Hintergrund. Wieder mit sichereren Schritten, folgte er Nassir schlussendlich aus der Kajüte an Deck. "Dann...d-dann ist die Empörung wohl nicht auf zu halten". Das Tageslicht, dass sie empfing, verbrannte ihn nicht, doch es schmerzte dennoch in den empfindlichen Augen. Sachte kniff er sie zusammen, schirmte sie ein wenig mit der Hand ab, bis er sich einigermaßen daran gewöhnt hatte und erneut zu Nassir aufholte. Nun, nüchtern betrachtet...war das hier wirklich ein schönes Schiff, da konnte er nichts gegen sagen. Solcherlei Dinge lagen in dem Bereich, der Rex wirklich interessierte, Instruktionen zu erhalten gehörte seit seiner frühsten Kindheit zu seinem Alltag und er genoss diesen kleinen Anschwung von Nostalgie. Er begann sich zu akklimatisieren und die Anspannung, die seit 2 Tagen in ihm tobte, flaute allmählich ab. Als sie erneut an Deck angekommen waren, blieb Rex am Hauptmast stehen, über dessen wettergegerbten Holz er sachte seine Finger streichen ließ. Ein wirklich schönes- Nassirs Forderung drängte sich so in seinen Kopf, dass er seine Gedanken nicht einmal zu Ende denken konnte, bevor er sich ihm zuwandte. Eigentlich hatte er eine bissige Antwort parat, doch als er bemerkte wie viele andere Menschen sich hier an Deck herum tummelten, blieb ihm seine spitze Bemerkung im Rachen stecken. Aus irgendeinem Grund...wollte er nicht dass die Anwesenden schlecht von ihm dachten. Zum ersten Mal in seinem Leben...kümmerte es ihn wirklich was andere Wesen von ihm hielten, obwohl sie keine Nephilim waren. So atmete er nur ein wenig verspannt durch und ließ erneut, etwas unsicher, den Blick wandern. "Also gut", entkam es ihm somit nur leise und ein wenig zerknirscht, bevor er den Rücken kurz streckte und sich kurz darauf die großen, ledernen Schwingen aufspannten, die die Sonnenstrahlen abfingen wie ein übergroßer Sonnenschirm. Als der Seewind in seine Schwingen fuhr, destabilisierte es Rex heftig und er taumelte einen Schritt nach hinten, während er mit den übergroßen Fledermausflügeln schlug, um sich irgendwie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ledermembran verhielt sich vollkommen anders als Gefieder, daran musste er sich erst gewöhnen und so falteten sich die Flügel des schwarzen Engels wieder zusammen. Aus einem Reflex heraus, krallten sich die Klauen an den Gelenken der Schwingen in Alles, was er gerade so zu fassen bekam, um sich selbst Halt zu geben, während der ehemalige Nephilim ein wenig überfordert durchatmete. Seine Federschwingen waren schon groß gewesen, doch diese Dinger hier...waren ein ganz anderes Kaliber. Gefühlt lagen hunderte Augen auf ihm und Rex wich diesen Blicken aus. Immernoch ballte sich ein Kloß von Scham und Wut in seiner Brust zusammen, wenn er diese grotesken Flügel betrachtete und als Nassir näher an ihn herantreten wollte, wich er zurück. "Nicht", entfuhr es ihm nicht einmal ansatzweise so gereizt wie geplant, es klang eher...unsicher und beinahe verletzt. Beides Dinge, die Rex schon immer gewesen war, doch hatte er es nie gezeigt. Wie ein scheues Reh zuckte der Blick der kristallblauen Augen über die Gesichter der Anwesenden, wie ein frisch gefangenes Wildtier, dass man in einen viel zu kleinen Käfig auf einem mittelalterlichen Jahrmarkt gepfercht hatte. Es reichte aus nur eine Bewegung hinter sich wahr zu nehmen, um den schwarzen Engel herumfahren zu lassen, doch als er dabei den 'Griff' seiner Haken aus dem Holz löste, dass er zuvor zu fassen bekommen hatte, rupfte erneut eine Windböe an ihm, als würde ihn der Wind einfach herumschupsen wollen, wie ein Muttervogel sein flügge gewordenes Küken. Diesmal hielt Rex allerdings dagegen und wollte der Kraft des Seewindes entgegenwirken, was ihn nun allerdings vollkommen von den Füßen riss. Reflexartig begann er mit den riesigen Schwingen zu schlagen, was einige umherstehende Crewmitglieder in Deckung gehen ließ - klugerweise - und schon...was Rex weg. Winde auf See waren vollkommen Anders als Jene, die über das Festland strichen...das waren maximal laue Lüftchen im Vergleich hierzu. Sehr elegant sah der erste Flug des Gewandelten also nicht aus, der sich beinahe in einem der Großsegel verhedderte und seine liebe Not damit hatte, nicht die Biege ins Wasser zu machen. Mit einem Mal war er verschwunden und es sah ganz danach aus als wäre er von Bord gegangen, doch das 'Platsch' im Wasser...blieb aus. Kurz darauf rauschte er wie ein schwarzsilberner Pfeil am anderen Ende des Schiffes wieder empor. Anfangs ängstigte ihn die ungewohnte Luftbeschaffenheit, doch nach erstaunlich kurzer Zeit, hatte er das neue Umfeld für sich eingenommen und zog flinke Bahnen über den klaren Himmel über der tief blauen See. Er war schon immer ein geübter Luftakrobat gewesen, schnell wie der geschossene Pfeil einer Armbrust, doch Federschwingen waren schwerer, nicht so ärodynamisch wie das samtig glatte Leder der Membran, die ihn weitaus schneller voranbrachte, als er es selbst geglaubt hätte und...ja, er begann es zu genießen. Die Luft war sein Element, hier oben fühlte er sich wohl und es war ein befreiendes Gefühl, das ihn mit unbändiger Freude füllte. Gut, dass Nassir ihm die Flügel nicht genommen hatte, doch das würde er wohl nie laut aussprechen, da müsste er ja zugeben, sich getäuscht zu haben. Nach einigen Minuten der Flugkünste, versuchte er erneut an Deck zu landen, was gar nicht so einfach war wie gedacht. Die Landung verlief holprig und die überdimensionierte Fledermaus landete etwas unelegant und mit viel zu viel Tempo. Ihm wurde klar, wieso sich Seevögel immer so plump auf die Wasseroberfläche aufklatschen ließen, denn einen Bauchfleck hätte auch er gemacht, wenn ihm der Mast nicht in die Quere gekommen wäre. Wild schlugen die riesigen Schwingen, um seine Geschwindigkeit irgendwie aus zu bremsen, doch da klatschte er auch schon an den dicken Holzmast, den er aus einem Reflex mit den Schwingen umfing und versuchte mit seinen Krallen daran Halt zu finden, ohne wieder hinter zu rutschen. Schwer atmend klammerte er also an dem Mast, wie ein geflügelter Koala, während er groß vor sich hinblinzelte. "Krasser Scheiß", perlte es dem sonst so vornehmen Briten plump über die Lippen, bevor er seinen Blick nach unten zu Nassir warf, der einige Meter weiter am Boden stand, mit den Anderen.

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#11

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 01.08.2018 18:36
von Nassir Lockhart • 92 Beiträge

"Oh bist du dir sicher? Pardón.", entkam es ihm sehr sarkastisch angehaucht, denn das was Rex da erzählte machte für die Hydra keinen Sinn. Wie auch? Als er noch klein war , waren Sklaven das normalste der Welt und da man auch heute noch Menschen entführen und einfach einsperren konnte, abrichten wie ein Tier, sah er auch keinen bedarf seine Ansichten darüber zu ändern. Die Menschen die in der heutigen zeit geboren sind, waren einfach nur sehr eigen, glaubten Rechte zu besitzen und waren dann Schockiert wenn sie jemand einfach nicht einzielt. So als würde ein paar Worte auf dem Papier irgendwas am Recht des Stärkeren ändern. Lächerlich, waren sich Mann und Hydra sehr einig. " Oh wie ich eine gute Empörung doch liebe!", rief er gut gelaunt hinter sich ehe sie endlich ihre Tour starten konnten.
Auf Deck wieder angekommen nach der Entspannten Zeit in der er Rex alles erklärt und ihm mit allen Notfall Situtaion vertraut hatte, war er ziemlich überrascht das sich der ehemalige reinblütige Nephilim seiner Forderung so leicht nachkam. Voller staunen sah er entlang der ledrigen Flughaut seines neusten Gasts und war erneut zutiefst erstaunt über dieses kleine Wunder der Natur. Wenn man viel Fantasie hatte, könnte man fast meinen das Rex Flügel die eines Drachen waren, fehlte nur noch das Feuer spucken und das Bild wäre perfekt, etwas was Nassir wirklich gefallen würde, immerhin war er selbst auch mit der Fähigkeit ... gesegnet? Als der andere Mann dann minder Freiwillig abhob, klatschte die Hydra in die Hände und lachte frei und offen drauf los, denn zur Hölle, das war ein Anblick für die Götter, wie sich der Mann gerade selbst fand und das Gleichgewicht im Wind suchte. Nicht das er selbst wusste wie das war zu Fliegen,immerhin war er ein Wesen der See und hatte seine eigenen Füße lieber fest auf dem Boden, oder im Wasser, verankert. Während der Flugstunde die Rex hinlegte, lehnte sich der Kaptain an die Brüstung seines Schiffs und war immer wieder erfreut wenn er den schwarzen Engel zu sehen bekam wärend er herum flitzte und ein Tempo drauf hatte was selbst für geflügelte Spezies ungewöhnlich schnell war. Vielleicht war Rex einfach nur gut, vielleicht kam das aber auch mit der Rasse oder dem Wind, Nassir war das Gleichgültig denn er hatte so oder so den Drang dazu dem jüngeren aber durchaus größeren Mann dafür ein Kuss auf die Lippen zu drücken. Aus reiner Freude versteht sich. Doch am Ende des faszinierenden Spektakels, setzte er wohl zur Landung an und diese verlief mehr als nur holprig, fast schon gemeingefährlich! Als Rex gegen den Mast krachte, kniff die Echse die Augen zu und machte diese erst dannach langsam wieder auf, doch zu seinem Glück war sowohl sein neues Crew Mitglied als auch sein Schiff noch in Takt. Mit einem leichten lächeln auf den Lippen trat er unter den ex Jäger nach oben sah, um ihn herum hatten sich noch andere versammelt die Anfingen mit einem mal wild zu klatschen und zu jubeln. Erstaunen, Freude und ein zwei liebevoll gemeinten Witze wurde gerissen die Nassir mit seinem hellen Lachen noch unterstützte. Zwischen 'Ich sag doch Fledermäuse können auch Tagsüber fliegen' ; 'Da wird man ja Neidisch' und ; 'Ob er eine spezielle Beziehung zu dem Mast hat? .... lass das bloß nicht Nas hören!' , war alles dabei. Doch der blonde Mann selbst hatte nur Augen für seine kleine Nachtmaus, wobei er die Arme ausstreckte und er endlich wieder drauf los labern konnte. "Lass dich ruhig fallen~ Ich fang dich schon Zuckerstück.", gingste er ihm entgegen, denn das war nicht mal gelogen, die Hydra war Körperlich extrem Stark. Ein Mann wie Rex war kein Problem zu fangen. "Es gibt auch ein Kuss zu Belohnung~" flötete er noch unnötig hinterher, was... ja nicht förderlich war wenn man jemandens vertrauen wollte. "Oder ich komm hoch und stehle es mir." , setzte er noch noch nach und leckte wie zur Einladung... oder Drohnung? über die Lippen. Denn Nassir war sehr zufrieden mit den Mnövern die Rex vorgeführt hatte, er war nicht weg geflogen, hatte es nicht mal versucht und war brav direkt wieder nach Hause gekommen, was die Hydra selbstsam Nostalgisch stimmte. @Rex Hyde

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#12

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 02.08.2018 18:31
von Rex Hyde • 23 Beiträge

Trotz all seiner Missgunst, die er seinem Zustand gegenüber empfand, musste er zugeben, dass ihm das Fliegen immernoch genau so viel Freude bereitete, wie vor seiner Wandlung...es hatte sich nichts verändert. Vielleicht waren seine Schwingen nun anders beschaffen, doch sie konnten ihm immernoch tragen. Es war sogar eher so, dass er das Gefühl hatte dass er nun noch schneller war als zuvor. War das überhaupt möglich oder bildete er es sich nur ein, da er während seiner Arbeit viel zu selten richtig geflogen war? Vielleicht lag es aber auch an der neuen Erfahrung im Seewind durch die Luft zu fetzen. Egal was es war, es erfüllte den sonst so unterkühlten Jäger mit Adrenalin und Euphorie, doch den Mast zu knutschen, das war definitiv nicht geplant gewesen. Sein Herz hatte schon lange nicht mehr so heftig gepumpt wie jetzt und die Rufe die zu ihm hinauf hallten, waren ihm nicht länger unheimlich oder brachten ihn dazu sich schnellst möglich entfernen zu wollen, doch ein wenig peinlich war es ihm sichtlich immernoch. Rex war Niemand, der gerne derartig viel Aufmerksamkeit genoss, zumindest nicht was sein Aussehen betraf. Er war durch und durch ein Arbeitstier, er mochte es für seine guten Missionen gelobt zu werden, er schätzte es wenn man mit seiner Leistung zufrieden war, doch das hier war anders. Unter anderen Nephilim war er mit seinen Schwingen nie besonders gewesen, doch nun? Nun stach er aus der Masse hervor wie ein bunter Hund. Rex war froh nicht abgestürzt zu sein und war immernoch dabei durch zu atmen. Sein Körper musste sich an all die neuen Eindrücke erst gewöhnen und er fühlte, dass ihn die Kraft langsam verließ, da er überhaupt nichts gegessen hatte. Verflucht, hätte er doch diesen doofen Shake zumindest runter gewürgt, doch nach dem unsanften Aufwachen, war ihm absolut nicht nach essen zu mute gewesen und womöglich hätte er es bei diesem turbulenten Flug auch noch hochgewürgt. Die Aufforderung des Blonden unter sich, ließ ihn somit etwas verdattert durch seinen aufkommenden Schwindel blinzeln, bevor er einen Blick hinab warf. ...Zuckerstück?! "Ganz bestimmt werde ich das nicht tun!", rief Rex nach unten und zog eine trotzige Schnute, als er den Blick wieder stur vor sich auf das Holz des Masts richtete. "Ich eh...bleibe hier oben, es ist eigentlich...ganz bequem", kam es noch bemüht lässig von ihm, doch man hörte seiner Stimme die Anstrengung an, die allmählich größer und größer wurde, da er sich immernoch irgendwie hier oben halten musste. Er fühlte, dass er ab zu rutschen begann und seine Schwingen sein Gewicht nicht mehr halten konnten. "Was? Neinein, du kannst nicht hier hoch kommen! Hier ist gar kein Platz...und das könntest du wahrscheinlich auch überhaupt nicht", behauptete Rex weiterhin stur, darauf bedacht die Distanz zwischen ihm und diesem eigenartigen Kerl zu halten, der ihm viel zu gefährlich vorkam, ohne zu merken, dass er ihn bereits dutzte. "Ich werde hier oben bleiben...bis wir Land ansteuern! Und das muss bald passieren, denn ich habe nicht vor hier mein Leben zu verbringen...ich bin ein Jäger, ich muss zurück ins Instit-". Weiter kam der Brite schon nicht mehr mit seinem eingeschnappten Geschnatter, da machte er auch schon einen Abgang. Er war abgerutscht und hatte vollkommen ins Leere gegriffen, da gab es kein Zurück mehr. Um die Flügel erneut zu spannen, war die Distanz zum Boden zu kurz, so ließ er sie aus Reflex verschwinden, um sie sich nicht zu brechen, doch das war auch schon alles, was ihm an Logik in diesem Schreckmoment blieb. Er würde einschlagen wie eine Bombe...gleich...gleich-
Perplex blinzelte der Blauäugige, als er federn abgefangen wurde und in das Gesicht dieser blonden Grinsebacke sah, die ihn souverän gefangen hatte...wie versprochen. Augenblicklich schoss Rex die Röte in die Wangen und er presste seine Lippen kurzzeitig zu schmalen Linien zusammen, als er den Blick eilig abwandte um ihn auf seine Knie zu richten, da es ihm nun unendlich peinlich war, wie eine Braut in Nassirs Armen da zu hängen, doch tatsäche war...dass er Wort gehalten hatte. "D-danke...ich würde jetzt dann...gerne wenn möglich-", wieder runter, wollte er sagen, doch ein lautes KNurren seines Magens, machte ihm einen Strich durch seine Rechnung. Nassir war so nah, dass er es definitiv hören würde. Auch das noch.

@Nassir Lockhart



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zuletzt bearbeitet 02.08.2018 18:39 | nach oben springen

#13

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 17.08.2018 20:25
von Nassir Lockhart • 92 Beiträge

Nassir fand das rex wirklich einlustiger Kerl war, wie er so seine ersten Schritte trat, Stück für Stück die eigene Sicherheit wieder in seinem Körper fand und vielleicht nicht mehr so zickig auf sein Dasein reagierte. Obwohl Nassir ihn gut verstand, er selbst hatte auch einige Probleme mit seiner Wesensart, aber das rührte daher das er tatsächlich ein vollkommendes Monster war und nicht so etwas fazinierendes wie Rex, Nassir wäre gerne wie er. Hätte Flügel mit dehnen er fliegen kann, ein Gift was Leute von sich abhängig macht und Sinne wie ein Raubtier ; augenblick! Die hatte er sehr wohl! Unfassbar zufrieden damit das er etwas Gemeinsam mit dem halb Engel , halb Vampir hatte, wante er seinen Blick zurück in die Höhe wo er noch immer drauf wartete das dieser sich fallen ließ und schön Brav Platz in seinen Armen finden würde. Auch wenn der Protest ihn fast dazu anmierte ihm das Gegenteil zu beweisen, Nassir konnte sehr wohl! Fast hätte er geknurrt, doch Glücklicherweise rief er sich Rechtzeitig ins Bewusstsein das er doch ein guten EIndruck schinden wollte, ein zivilisierten, einen der Rex langsam aber sicher einlullen konnte, auch wenn das vielleicht sein guter Vorsatz sein mag, würde der wohl schneller wieder zu Staub zerfallen als jedes Streichholz. "Ich kann warten Rex, oder dich holen kommen deine Entscheidung!", rief er noch zu ihm hoch und verscheuchte mit einer Handbewegung seine Crew etwas die seiner Meinung nach genug ihre Neugierde gestillt hatten, sie würden noch genug Zeit haben um mit Rex Kontakte zu knüpfen, vorerst wollte die Hydra ihr neustes Mitglied weiterhin für sich selbst beanspruchen und etwas zu essen in ihn rein stopfen ehe er sich einen Kuss von ihm klauen würde. Wenn das nicht nach einem Plan klang! Doch die nächsten Worte gefielen der Hydra nun überhaupt nicht, vom Land waren sie weit entfernt und die Echse fragte sich wirklich wie der neugeborene Hybrid auf die Idee kam das sie bald wieder auf welches stoßen würden und dort auch noch anlegten, war er wirklich noch nie auf See gewesen? Diesmal knurrte die Seeratte wirklich, was aber unterging in dem Schreckensaugenblick wo Rex den halt verlor , seine Flügel verschwinden ließ und Nassir ihn wie eine Prinzessin auffangen konnte, was für das starke Wesen natürlich kein Problem war. Obwohl er viel schwerer war als Gedacht, was er schon zuvor festgestellt hatte... erst jetzt aber realisierte er das es an den Flügeln liegen musste. Kein Wunder das Nephilim alle komplett andere Gewichtsklassen hatten als andere Wesen. Das knurren des Magens bestätigte ihn nur noch in seinem Vorhaben und so wirbelte, ohne Rex loszulassen, herum und machte sich mit gemächlichen Schritten richtung Kantine. "Essen, hab ich dir doch versprochen, was bevorzugst du? Steak? Oder lieber feinere Kost? Ich sollte sogar Wein und Kaviar an Bord haben.", entkam es noch ziemlich locker von ihm ehe seine Stimmung etwas umschwang. "Also, Land wird die nächsten Wochen nicht in Sicht sein. Demnach, gewöhn dich dran. Viel wichtiger ist aber, du warst ziemlich Unhöflich zum Kaptain' weißt du das kann ich nicht einfach durchgehen lassen, ich hab hier eine Crew zu führen und Respekt wird groß geschrieben. Demnach muss ich etwas einfordern~", hatte er nicht vorhin noch einen Plan gehabt? Der Schien jetzt zumindest in tausend Teile zu zerspringen und die Hydra legte vollkommen unbeschwert seine Lippen auf die seiner männlichen und muskelbepackten Braut, spielerisch zupfte er dran verlor sich in dem kribbeln in seinem eigenen Magen während er Rex nur enger umschlag, die Luft zwischen ihnen noch mehr auszulöschen versuchte. Nassir hätte schnurren können, Rex Mund war wie zum küssen gemacht, wie für ihn gemacht, als hätte er sein Leben lang nur darauf gewartet dieses Terran zu erforschen, sich in dieser leichten sinnlichkeit zu verlieren, es gab nichts schöneres als diesen zart aufblühenden Empfindungen nachzugeben. Doch spürte er trotz seines eigenen enthusiasmus noch keine erwiederungen auf seine promte Art, aber das war nicht verwunderlich immerhin... ja... war das Nassir! Mann, Monster und Sturm in einem~
@Rex Hyde


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#14

RE: Auf Deck

in Piraten Schiff 'Atomic Blond' • Nassir Lockhart 19.08.2018 19:13
von Rex Hyde • 23 Beiträge

Für Rex selbst, war im Moment gar nichts lustig. Seine Welt stand immernoch Kopf und er hatte so viele Fragen, auf die ihm Niemand würde antworten können...denn der Einzige, der wusste, was mit ihm wirklich los war, war Narek. Dieser war allerdings auch der Schuldträger an seiner Situation und wenn er nur an ihn dachte, wurde er von unendlichem Zorn erfüllt. Gut, es war nicht so, als wäre das Leben des Briten davor so unglaublich schön und perfekt gewesen, ganz und gar nicht, doch er hatte selbst darüber entscheiden können und das hatte der Cardes ihm genommen. Jetzt entschied schon wieder ein Anderer über sein Leben und vielleicht war gerade das der Grund, wieso der ehemalige Nephilim so kratzbürstig auf Nassir reagierte, der eigentlich...wirklich nett zu ihm war, obwohl er es nicht musste. Er hätte ihn töten können...oder einfach zurück ins Meer werfen können. Als er diesen Gedankengang verfolgte, hielt er wenigstens in seinem Gezeter inne, was vielleicht zur Folge hatte, dass er so abstürzte. Hätte die Hydra ihn nicht gefangen, wäre er wohl eingeschlagen wie eine Bombe. Ob die Planken das ausgehalten hätten? Nephilim hatten eine sehr kräftige, physische Gestalt, sie waren ganz schön schwere Brocken, weswegen er doch ein wenig perplex war, dass der Blonde ihn mit einer solchen Leichtigkeit hatte fangen können. Es trieb ihm unweigerlich die Röte ins Gesicht. Sie kannten sich gerade einmal zwei Tage! Was wollte dieser verschrobene Pirat eigentlich von ihm? Rex war vollkommen verloren in der Situation, er wusste nicht mit soetwas um zu gehen, hatte sich doch nie Jemand für ihn auf diese Art und Weise interessiert. Er war Niemand, der gerne im Fokus stand, Niemand, der gerne angesehen und beobachtet wurde, doch unter Nassirs Blick fühlte er sich geradezu nackt. Als er mehr oder weniger einfach so plötzlich entführt wurde, hielt er sich aus Reflex an dem Kleineren fest, dem er immernoch nicht ganz glauben wollte, dass er ihn einfach so locker flockig herumtragen konnte, bevor er hektisch blinzelte um sich anschließend zu räuspern. "Im Institut...hatten wir strenge Diäten...ich...hab' ehrlich gesagt Ewigkeiten kein rohes Fleisch mehr gegessen...rot! Ich meine rot....ja...rotes Fleisch~ Steak und so", verhaspelte er sich ungeschickt und offenbarte damit ziemlich direkt woran er bei der Menüauswahl dachte, doch er wurde sichtlich entspannter, als sie sich von der Crew entfernten. Es war ihm einfach zu viel Trubel und ehrlich...welcher Mann wollte schon dabei gesehen werden, wie er wie ein Prinzesschen herum getragen wurde? Das kratzte dann doch ein wenig an seinem Stolz. Jenen schien er auch bei Nassir angeknackst zu haben, ohne das richtig zu bemerken. "Wochen??", entfuhr es dem schwarzen Engel schockiert, doch noch bevor er irgendetwas Weiteres von sich geben konnte, wurden seine Lippen versiegelt, von den Seinen. Rex hatte das Gefühl, dass sein Herz nun endgültig aussetzte, bevor es erneut zu rasen begann. Passierte das gerade wirklich? Nein, nein das musste irgendeine abgedrehte Fantasie sein, das...das konnte nicht....doch es fühlte sich so real an. Rex hätte für einen Moment beinahe dem Impuls nachgegeben, sich der Hydra zu entziehen, das was er tun sollte...doch war es auch das was er wollte? Seit seiner Wandlung war alles Anders und auch er begann sich zu verändern. Sein Körper reagierte vollkommen anders als zuvor. Vor seiner Wandlung, hätte ihn sowas vollkommen kalt gelassen, sein Körper hätte kaum reagiert und hätte niemals ein solches Verlangen verspürt wie in diesem Moment. So lange hatte er damit hinter dem Berg gehalten, es in sich vergraben, mit sieben Siegeln verschlossen und alles tot geschwiegen. Er hatte recht gut damit leben können...nunja, wenn man das Leben nennen konnte, was er geführt hatte. Sich selbst so emotional zu verkrüppeln, um irgend einer Norm zu entsprechen, hatte sich nie zuvor als so großer Fehler heraus gestellt. Ein Fehler...den er vielleicht beheben konnte wenn er nur...Ganz sachte, begann Rex tatsächlich die Küsse des Blonden zu erwidern und seine starre Haltung, lockerte sich sogar. Es waren scheue Gestiken, doch sie waren da. Niemals zuvor war Rex in einer ansatzweise vergleichbaren Situation gewesen und die Stimmung sprang auf die neuen Sinne des schwarzen Engels so hart über, dass die Spitzen seiner Fangzähne hervortraten. Einen ungeachteten, erregten Moment später, schmeckte er Blut...Nassirs Blut. Dies war der Augenblick in dem der halbe Blutsauger zurückzuckte und aus der kleinen Trance gerissen wurde, in die er sich hatte einlullen lassen, bevor ihm augenblicklich die Röte ins Gesicht schoss und er realisierte, zu was er sich da hatte hinreißen lassen. "T-tut mir leid!", entfuhr es ihm, mehr geschockt von sich selbst, als von Nassir, während er sich die Handfläche auf den blutigen Mund presste. Der Druck in seinen Kiefern wurde gerade unerträglich und das unmenschliche Blau der Augen eines schwarzen Engels, zeigten sich deutlich, während er seine Zähne so fest aufeinander drückte, wie nur möglich, um nicht über den verkorksten Höllenhund her zu fallen, in dessen Griff er immer unruhiger wurde. Fuck...

@Nassir Lockhart



Now there's a darkness deep in me, I keep falling asleep to these wicked dreams
Can't fight the darkness deep in me it's where she likes to keep haunting my wicked dreams

You can call me fantastic Mr. Black


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